Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Respekt!
Mein Menschenverstand sagt mir nullkommanull über die Erwärmung der Meere und Kontinente infolge steigender Konzentration diverser Spurengase in der Atmosphäre.
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Wie kommst Du zu der Überzeugung, Du könntest die so gewonnenen wissenschaftlichen Ergebnisse bewerten, und zwar unter Zuhilfenahme von nichts außer Deinem gesunden Menschenverstand? Und warum denkst Du, das sei besser, als der Wissenschaft zu vertrauen, wie ich es oben empfahl?

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S. mein Post oben: es geht nicht um technische Details der speziellen wissenschaftlichen Fachgebiete, es geht um die Methodik und Arbeitsweise, also den Umgang mit Meßdaten, Annahmen und Hypothesen, daraus aufgebauten Modellen, deren Überprüfung und den daraus abgeleiteten Prognosen und Empfehlungen. Über diese Kette nimmt der Anteil der persönlichen Meinung zu Lasten der überprüfbaren Wissenschaft stetig zu. Wer meint, nur weil ein Modell plausibel ist und bereits bekanntes gut beschreibt, daß dann auch alle daraus (von bestimmten Personen) gezogenen Schlußfolgerungen seien zwingend richtig, der hat die Methoden nicht verstanden. Es gibt super Modelle, die alles bekannte gut beschreiben - die aber bei Hinzuziehung einer weiteren Variablen kläglich versagen. Gute Wissenschaftler sind sich dieser Tatsachen bewußt, und viele IPCC-Artikel nehmen auf diese Unsicherheiten auch Bezug, wenn man sie im Detail liest. Im Kampf gegen "Klimaleugner" werden aber diese Aspekte bei der öffentlichen Kommunikation geflissentlich ausgeblendet, und eine Sicherheit der Prognosen vorgegaukelt, die einfach nicht existiert.