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Zitat von Necon
Ich picke hier mal einen kleinen Teil aus dem verlinkten Bericht heraus.
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Milchprodukte, Eier und Fleisch zu essen ist also aus Sicht des Ressourcenverbrauchs streng genommen Verschwendung. Die einzige Ausnahme ist, wenn das Futter der Tiere von Flächen stammt, die nicht für den Ackerbau genutzt werden können. Dann können tierische Nahrungsmittel sehr wohl eine ressourceneffiziente Ergänzung zur pflanzlichen Ernährung sein.
Zitat Ende
Aussagen wie diese von Experten über Produktion von Fleisch machen doch deutlich, dass nicht die Kühe, Schweine oder sonstiges Getier das Problem ist, sondern unsere Erwartung, dass eine Kuh in einem Jahr 200 kg wiegen muss (keine Ahnung einfach eine Zahl genommen), Fleisch nur 3 EUR/kg kosten darf und überall enthalten sein soll.
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Das finde ich einen guten Gedanken, der sich allerdings ganz auf die Rolle eines Tieres beschränkt, Fleischlieferant für den Menschen zu sein. Das Tier als Ressource.
Wie viele Anbauflächen haben wir in Deutschland, die zu nichts anderem als extensiv bewirtschaftetem Weideland taugen? Ich stelle mir da ein paar steile Wiesen im Allgäu und im Hochschwarzwald vor, aber sonst?
Das flächenmäßig winzige Deutschland ist nach China und den USA der größte Exporteur von Schweinefleisch auf der Welt! Das hier produzierte Schweinefleisch ist so billig, dass es weltweit stark nachgefragt wird, und zwar am regionalen Bauern der importierenden Länder vorbei. 1,33 EUR ist der
aktuelle Preis, den der Züchter pro Kilogramm Schweinefleisch bekommt.
Aktuell sind wir von einer Viehwirtschaft, wie Du sie sympathischerweise zitierst, so weit weg wie man nur sein kann. Mit allen Folgen für das Klima.