|
Radtraining auf der Rolle kommt für mich bei gutem Wetter und generell im Sommer nicht in Frage.
Ich hatte ja auch schon einen bösen Crash. Allerdings fahre ich auch viele Kilometer im Jahr (15.000+).
Ich fahre spätestens seitdem tendentiell weniger befahrene Straßen, die für den Autoverkehr schlichtweg uninteressanter sind. Natürlich geht das nicht immer. Gefahrenzonen sind mir nun etwas bewusster. Ebenso da wieder: stärker befahrene Verkehrsknoten usw.
Ich fahre daher also bewusst nicht auf Radwegen, sondern im Gegenteil eher Straßen ohne. Und wenn es bei uns mal Radwege gibt, kann man die meistens eh nicht fahren; Zustand unter aller Sau etc.
Meine wirklichen Schlüsseleinheiten, Keysessions fürs Zeitfahren usw. fahre ich zum Großteil auf einem ganz bestimmten Streckenteil, der wenig befahren ist, also maximal durch sehr wenig Anwohner, und kaum Kreuzungen hat.
Einheiten mit weniger hoher Intensität fahre ich aber auch auf normaleren Strecken, sonst wird man ja blöde.
Dennoch bleibt es natürlich dabei, dass man für Leute mitdenken muss.
Leider sehe ich es nicht ganz so, wie mit dem Autofahren. Die Unfallhäufigkeit mag mit dem Auto vielleicht höher sein, aber die Unterschätzung der Geschwindigkeit ist im gleichen (!) Straßenverkehr mit dem Rad massiv höher. Ebenso die bewussten Nötigungen & Co.
Das ist leider der Stand der Dinge. Ich würde meine Trainings allerdings nie auf meiner Pendelstrecke mit dem Auto absolvieren. Ich sehe da teilweise einige Leute auf dem Rad, die sich dabei offensichtlich für nichts zu schade sind.
Das lässt sich ja meistens beheben, indem eben nicht die Straßen gefahren werden, wo abertausende Autos im Pendelverkehr die gleiche Strecke fahren und ebensoviele Überholvorgänge dann stattfinden würden.
Es gibt kein Allheilmittel oder Rezept und ich denke es kommt schon ziemlich auf die Gegend an, in der man wohnt bzw. vor allem die Streckenbeschaffenheit, Führung und insgesamt schlichtweg den Verkehr.
|