gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
4 Radtage Südbaden
4 Radtage
Südbaden
4 Radtage Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
30.04..-03.05.2026
EUR 199,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Langdistanz finishen realistisch?
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 22.06.2018, 10:41   #63
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 9.741
Zitat:
Zitat von Kingbaschniki Beitrag anzeigen
Ich denke die verschiedenen Wahrnehmungen und Meinungen kommen aufgrund der doch stark unterschiedlichen Leistungsniveaus im Forum hier.
Eher nicht glaub ich. Eher im Unterschied, dass es der eine relativ zu seiner Lebens-/Leistungssituation sieht und der andere absolut zur Ergebnisliste (e.g. "im hintern Fünftel") oder zum "Machbaren" (sub8). Oder das der eine halt den Aufwand und die Entbehrung und die Disziplin im Training sieht und der andere die reine Zeit als Ergebnis. Oder weil es der eine primär aus Spaß am Sport und am Event macht und der andere macht es primär aus Spaß an der Verbesserung. Oder oder.

Das is ja immer so: Wie und mit wem man sich halt vergleicht.

Das für n LD Finish eines berufstätigen Familienvaters schon einige Entbehrungen dahinterstehen ist klar. Hut ab dafür. Wenn der adipöse 20 Jährige ein LD Finish als Ziel für die Änderung eines Lebensstils benötigt und das durchzieht. Hut ab. Diese Beispielliste könnte man lange fortführen. Es gibt wahrscheinlich viele sehr tolle persönliche Anstrengungen in dem Umfeld.

Das im reinen "Performance" Sinne des Gesamtfeldes so eine Finisherzeit im Wettkampf (was für die meisten ein WK nur mit sich selbst und nicht mit anderen ist) nicht gut ist, ist allen Beteiligten klar - auch den langsameren Sportlern selbst. So naiv oder weltfremd ist ja keiner.

Die Besonderheit in dem Sport ist halt, dass da Leute mit verschiedenen Ansichten und Erwartungen im selben Feld starten. Das ist ok. Beim organisierten Sport (DOSB etc) hast du das Thema eher nicht in der Form, weil da Qualifikationsnormen für jede einzelne Ebene und Kriterien für Kaderzugehörigkeit etc. existieren. Da spielt außer der Leistung sonst nix eine Rolle.

Leben und leben lassen - beide Sichtweisen sind ok. Schwierig wird's nur, wenn man im Zuge eines "intellektuellen Imperialismus" versucht über die gesamte Szene seine Meinung als allein gültig zu stülpen.

LG H.
Helmut S ist offline   Mit Zitat antworten