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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Da fasse ich mir echt an den Kopf…
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Alt 13.05.2018, 13:26   #11962
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 24.940
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Als Christ "flüchte" ich in meinen Privatglauben... Ich kann trotzdem Christ... sein.
Nein, kannst Du nicht. Du bist definitiv kein Christ. Sonst wäre Jörn ebenfalls Christ.

Eventuell haben Deine weltanschaulichen Überzeugungen hier und da Parallelen zum Christentum, aber das trifft auf fast jeden Menschen dieser Welt zu. Du glaubst aber keine einzige christliche Aussage, die tatsächlich des Glaubens bedarf. Das Prinzip der Nächstenliebe bedarf beispielsweise keines Glaubens.

Deine berechtigterweise undeutlichen Überzeugungen oder Ahnungen über den Schöpfer des Universums, und was er vom Homo sapiens will, wird dagegen vom Christentum nicht geteilt.

Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Das möge man auch mir selbst überlassen, warum das so ist.
Selbstverständlich. Jeder soll glauben, was er will (oder seine Eltern wollten).

----

Vielleicht wäre folgender Gedankengang etwas für Dich:

1. Niemand kann etwas über die Götter wissen. Keine Religion kann sich auf göttliches Wissen berufen. Jesus war Mensch. Die Bibel wurde von Menschen und nur von Menschen verfasst.

2. Wir wissen nicht, ob Götter existieren. Niemand kann das wissen. Keine Religion kann dieses Wissen für sich beanspruchen. Nichts lässt sich unter Berufung auf Gott rechtfertigen oder motivieren.

3. Das Evangelium existiert. Wir können nachsehen, was an Nützlichem und Gutem für die heutigen Generationen darin enthalten ist. Damit können wir uns gesellschaftlich und persönlich auseinandersetzen, ohne uns dabei auf Götter zu berufen.

4. Was ist "gut"? Gut ist, was Leid mindert, und zwar möglichst für alles Leben auf der Welt. Das bedeutet, wir richten uns nach dem Leid und seiner Verringerung. Wir richten uns nicht nach Göttern (siehe Punkt 1 und 2).

5. Das Christentum wird durch den Verzicht auf angeblich göttliches Wissen besser. Denn es öffnet sich dadurch einer Entwicklung, anstatt als Kuriosität im Museum der menschlichen Geschichte zu landen, so wie alle anderen Religionen zuvor.

Wie immer: No offense und Danke für die Diskussion.
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