Zitat:
Zitat von trithos
Unter diesen Vorgaben würde ihm dringend raten, sich keine Religion zu suchen. Nur weil die Mehrheit etwas tut, muss man doch nicht auch mitmachen. Es soll sogar Menschen geben, die in die Arbeit radeln statt mit dem Auto zu fahren - fehlt dem Radler was, nur weil die überwiegende Mehrheit Auto fährt? Nein, Religion ist für unseren Freund nichts - er sollte vielleicht ein Seminar zur Stärkung seines Selbstbewusstseins besuchen  .
Etwas anderes wäre es, wenn er ein "spirituelles" Bedürfnis spüren sollte und das in organisierter Form ausleben wollte ... aber das wäre wie gesagt eine andere Geschichte...
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Unser Freund hat weder ein Problem mit dem Selbstbewusstsein noch ein "spirituelles Bedürfnis" - er weiß nicht mal, was das ist und will es auch nicht wissen.
Er hat aber gehört, dass es - zumindest nach dem Glauben vieler Menschen - massive Auswirkungen hat, ob man die richtige Religion hat und ob man sich nach dem Willen des dazugehörigen Gottes richtig verhält.
Er würde nur sehr ungern vom Blitz getroffen werden, ewig in der Hölle braten oder als Wurm wiedergeboren werden oder sowas. Also erscheint ihm das nicht als Lifestyle-Entscheidung sondern als die vielleicht wichtigste Entscheidung überhaupt - falls es denn wirklich einen Gott gibt und der wirklich an unserem Verhalten interessiert ist und es ggfls. sanktioniert. Aber müsste dieser Gott ihm dann nicht mal gesagt haben, was er von ihm will? Bisher hat sich keiner gemeldet ...
Was die Mehrheit macht, ist ihm nicht so wichtig. Er hat inzwischen erkannt, dass die meisten beim Thema Religion offensichtlich ohnehin falsch liegen, denn sie haben ja nicht die richtige. Oder es gibt keinen Gott und nur die Atheisten liegen richtig ...