Es geht weiter mitm Karwendel im Juni, endlose Schutthalden und Wetter gerade an der Grenze des Erträglichen.
Zum Aufstieg, also drei-vier Stunden mit Gepäck bergaufmarschieren über rund 900hm, wars natürlich noch knackeheiss und zugegebenermassen auch aufm Weg zurück ins Tal, aber das ist freilich selbst dann nur unbefriedigend, wenn man den Weg als Ziel miteinbezieht...
Das Tolle sind natürlich die Hüttenaufenthalte und die Verpflegung. Das muss vorab geklärt werden, weil nur gruppenweise entweder Halbpension geht oder Essen à la carte.
Nu ging also ne Mail rum, wem es wie am liebsten sei.
Mir isses ja wurscht, HP ist meist recht üppig, kostet aber natürlich und es gibt was es gibt, inkl. mehrerer Gänge am Abend, à la carte bringt freie (kurzfristige) Auswahl, die Möglichkeit, 'Bergsteigeressen' zu wählen, eine kostengünstige Variante die ordentlich Rumms gibt, aber kostenmässig uferts leicht aus, wenn einem zum Abendessen noch n Nachtisch einfällt, und man landet dann leicht deutlich höher als mit HP, wo das alles inklusive ist.
Aber gut, das Thema war eh schnell vom Tisch, die erste Antwort auf die Rundmail ging so in etwa 'Hallo, ich bin ja Veganerin, da ist HP ganz schlecht, ..."
Astrein.
So in etwa und mit diesem Sendungsbewusstsein ging die Tour rum, ich wills nu aber auch weder konkretisieren noch dramatisieren...
Interessant auf jeden Fall wiedermal zu sehen, dass es Nicht-Fleischesser/innen gibt, die den Stempel auf der Stirn haben und welche, bei denen man es eigentlich gar nicht bemerkt, dass sie sich vegan/vegetarisch ernähren. Es war nämlich noch ne zweite Dame dabei (plus unbekannte Dunkelziffer), wo ich es nur durch Zufall mitgekriegt hab, dass sie kein Fleisch isst.
