Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Ja, kann sein, dass das die Wahrheit ist. Ich habe allerdings mittlerweile den Faden verloren – worauf wolltest Du hinaus?
Mir scheint, dass es Dir eher um den Umgang mit Wahrheit geht: Ist es gut, jemandem die Wahrheit schonungslos aufzutischen?
Im Windschatten dieser Frage kommt jedoch eine zweite hinterher: Ist es gut, jemandem ohne Not anzulügen? Etwa, in dem man Kindern den ganzen Stuss über das ewige Höllenfeuer, oder von Göttern, die ihren eigenen Sohn lebendig an ein Kreuz nageln lassen, erzählt?
Ich meine, man muss vorsichtig sein, wenn man die Atheisten in die kalte Welt schonungsloser Wahrheit, und die religiösen Menschen in die Welt barmherziger Empathie verlegt. Das gilt insbesondere im Hinblick auf das Konzept der "Sünde" mit seinen teilweise ewig währenden Strafen. Für manche ist das einfach Psychoterror.
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Also ich wollte wirklich nur wissen, ob du die Entscheidung einer intelligenteren Instanz akzeptieren würdest, die rein auf Wahrheit basiert, da du ja scheinbar sehr auf Wahrheit fixiert bist (ist ja auch legitim). Das ist gar nicht so weit hergeholt, wir erleben ja schon die ersten Anfänge.
Übertragen auf Religion: religiöse Menschen sind sicher nicht nur auf Wahrheit fixiert, viele erreicht man damit einfach gar nicht. Nicht weil sie Wahrheit leugnen, sondern weil sie in der Religion anderes suchen und fnden.