Zitat:
Zitat von ScottZhang
Mal überspitzt formuliert, bringt es nix an der Haltung des kleinen Zehs zu arbeiten, wenn der grundlegende Bewegungsablauf noch nicht automatisiert ist, und das Gehirn noch bewusst am Bewegungsablaufplan für die Grobform arbeiten muss. Ich fürchte aber gerade Triatlethen neigen genau dazu, schon alleine weil sie häufig den Anspruch haben, X Kilometer in Y Wochen schwimmen können zu müssen. Da fängt man dann häufig mit dem Letzten zuerst an, in der Hoffnung irgendwie abkürzen zu können.
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Also mein kleiner Zeh (oder die gespreizten Haende oder whatever) ist mir momentan auch nicht so wichtig. Ich glaube, dass wir im Grunde genommen das Gleiche ausdruecken wollen. Dass es keine Abkuerzung gibt indem man sich in Details verliert.
Dinge brauchen Zeit, aber sie wollen auch nach und nach umgesetzt werden. Deswegen schreib ich hier diesen Blog, auch um mich selbst dran zu erinnern, dass der Weg eigentlich laenger war als er sich hinterher "anfuehlt". Und dass es Fleiss und vor allem Dranbleiben gebraucht hat - und gar nicht so einfach war wie es im Nachgang dann immer aussieht. Das angesprochene Talent, oder Koerpergefuehl, mag vielleicht ein Aspekt sein, aber es ist nicht das Entscheidende.
Zitat:
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Zitat von Helmut S
Wenn du eingermaßen fix schwimmen lernen willst konzentriere dich im 1. Schritt also auf ein paar wirklich wesentliche Punkte und schau, dass du die in einer Grobform hinkriegst.
Als Konsequenz ist zum Beispiel der "Reißverschluss" (oder Schulter-Kopf-tippen) im Normalfall eine gute TÜ zu Anfang. Irgendwelche Übungen zu Fingerspreizen oder so wohl eher Zeitverschwendung solange nicht andere Dinge einigermaßen(!) sitzen.
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Vielen lieben Dank fuer deine Nachricht, mal wieder.

Der hohe Ellbogen war auch eine der ersten Sachen, die die Trainerin in der ersten Stunde angemerkt hat. Hab natuerlich gleich mal wieder gegoogelt (und geyoutube-t) und finde, dass das nach nem guten Plan klingt.
Happy Training!
lu