Zitat:
Zitat von ThomasG
Die talentierten bzw. talentierteren Sportler bekommen halt häufig fast automatisch mehr Aufmerksamkeit und ernten öfter Anerkennung.
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Die Erfahrung zeigt, dass solche Leute aber auch sehr häufig Missgunst und Neid ausgesetzt sind und mit "Erwartungen" konfrontiert werden. Dazu kommen dann die ewigen "Vergleicher", die viele Geschichten kennen, die aber auf den, der da ggf schreibt nur sehr beschränkt eingehen. Die ewigen Rumnögeler gibts auch noch. Und man kann es eh kaum richtig machen, weil der Grad zwischen Tiefstabeln, Leistungseinschätzung, Selbstdarstellung, übertriebenem Selbstbewustsein etc von jedem anders eingeschätzt wird.
Und seien wir mal ehrlich... gute Blogs leben auch von sehr persönlichen Inhalten. Mit dem Hinschreiben des Trainings ists ja nicht getan. Da muss man auch erstmal zu bereit sein, sich in vielen Dingen "nackig" zu machen, was nämlich wiederum zu einer ganzen Reihe an Punkten aus Absatz 1 Ansätze liefert, wo manche nur drauf zu warten scheinen um einsteigen zu können. Und da reichen 1-2 um den Spass nachhaltig zu verderben.
Kann/Muss man drüber stehen und so weiter und sofort... mag alles sein. Aber der Schreiber des Blogs macht das ja aus Spass an der Freude und nicht weils ein Job ist oder weil man kommerzielle Ziele damit verfolgt. Und aus Spass an der Freude "muss" man ab einem bestimmten Punkt halt garnichts mehr.
Gute Trainer haben eine hervorstechende Eigenschaft... sie können sich bis zu einem bestimmten Grad in einen Sportler hineinversetzen und verstehen irgendwann, wie dieser physisch und psychisch tickt und sind in der Lage darauf passend zu reagieren. Ein wirklich guter Trainer zu sein ist eine sehr schwierige Aufgabe. Das hat was mit gegenseitigem Respekt, Vertrauen, Einfühlungsvermögen, gleicher Wellenlänge und vielen weiteren Aspekten zu tun, die über die reine Kenntnis von "Training" hinausgehen.