Zitat:
Zitat von Microsash
Glückwunsch zum Finish
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Danke
Mein nächstes großes Ziel heißt: SUB 3 in Essen Anfang Oktober.
Daher bin ich jetzt in der 3. Woche eines Marathonplans von der Seite Runnersworld.
Etwas muss(te) ich den Plan modifizieren, da noch 2 Rennen in der Liga anstehen und am vergangen Wochenende das nächste Highlight anstand.
Letzten Samstag ging es zum 24h Rennen auf dem Nürburgring im 4er Team.
Ich kann nur sagen:
Ein geiles Event;
Garantiert nicht das letzte Mal;
Ich brauch verdammt noch Mal ein richtiges Rennrad.
Am vergangenen Freitag ging es schon an das Räder packen. Hier ist mir nachdem ich nach meinjem Rad, das meines Kollegen gehoben habe direkt mal aufgefallen:
Da sind locker 4-5 kg Unterschied.
Ich muss dabei sagen, dass mein Renner eines der ersten Cyclocrosser mit Scheibenbremse war und dazu noch mit der absolut niederklassigsten Schalt- Bremskombo die es auf dem Markt gab(glaube ich). Damals habe ich mir da keinen Kopf drum gemacht, da für mich nie in den SInn gekommen ist, das Rad zu anderem als dem Training zu nutzen und hier hat es bisher Bärendienste getan.
Glücklicherweise habe ich das Ritzelpaket zuvor noch von 11-23 auf 11-28 gewechselt mit dem Wissen, dass ich auf keinen Fall Groß-Groß fahren darf.
Natürlich ist mir genau das auf der ersten Runde passiert und ich war unglaublich froh, dass ich es frühzeitig gemerkt habe und nur blockiert war. Hätte ich da noch Mal ordentlich reingetreten, hätte ich entweder die Kette oder Schaltarm oder beides zerfetzt. Ungefähr 10 Minuten hat es gedauert bis ich die Kette irgendwie wieder gängig hatte.
Jetzt aber Mal zu den schönen Sachen: Daas erste Mal Fuchsröhre war der Hammer. Direkt Mal meinen alten Geschwindigkeitsrekord von etwas über 70 auf 94 gedrückt.
Der Rest der Strecke auch Hammergeil. Hart, aber sehr geil.
Auf der zweiten meiner Runden hatte ich leider etwas Verkehr in der Röhre (so wie die Runden danach) und auch in der S-Schikane danach.
Hier bin ich mit etwas über 60 kim/h durch die Kurven und plötzlich überholt mich noch einer und zwingt mich zum bremsen. Etwas verbremst, feste den Lenker gerade gehalten und glücklicherweise Sturzfrei über die Randsteine und Wiese die Abkürzung genommen. Nächster Blick, ohne Beschleunigung danach war noch immer bei 60km/h also verdammt Glück gehabt. Puls war aber eh schon oben also alles easy
Von Runde zu Runde habe ich die Extrakilos vom Rad mehr verflucht, aber die Strecke weiter genossen. Den Rundenschnitt konnte ich relativ stabil bei 50 Minuten halten.
Vor der letzten Runde stand immer noch mein Highscore von Runde 1 in der Fuchsröhre.
Früher hieß es beim schwimmen immer: der letzte muss der schnellste sein.
(Hier reicht mir die Fuchsröhre, die ganze Runde: Never Ever)
Also nochmal mit einem Kumpel aus einem anderen Team geschnackt.
Fahr doch endlich mal runter wieder Froome. Macht auch uns schnell.
Gesagt, getan.
Vorher etwas getimet dass ich freie Fahrt habe und volle Kanne angefahren.
Bis im höchsten Gang kein Schritt mehr schneller ging, Hintern vorm Sattel runter bis zum Oberrohr, Kopf quasi noch vorm Lenker runter und Beine parallel.
Hoffen, dass nichts auf der Straße liegt und rollen lassen.
Was ein Geschwindigkeitsrausch. Eigentlich krank, aber: Es hat sich gelohnt 2,5 km/h mehr.
Danach gab es noch eine 7. Runde im Team, die gemütlich zur härtesten Runde wurde. Etwas langsamer mit dem Gewicht die hohe 8 hoch war brutal.
Resümee: Ich überlege nächstes Jahr im 2er Team oder Einzel (mit anderem Rad) zu starten.
Verkraftet habe ich das Wochenende gut und konnte ohne Muskelkater gestern schon wieder das Lauftraining aufnehmen.
Später oder Morgen dann etwas zum Lauftraining und meine Umstellung auf (fast) Vegane Ernährung.