Das ist in meinen Augen ein Urteil, mit dem die Katholiken Bayerns gut werden leben können. Es ist ohnehin schwer zu verstehen, warum sie ihre religiösen Bräuche auch andersgläubigen Menschen vorschreiben dürfen, und zwar per Gesetz. Wenn man sich die zahlenmäßige Entwicklung der Konfessionen in ganz Deutschland anschaut (Wikipedia), scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann weitere Privilegien hinterfragt werden müssen.
Disclaimer: Ich habe nichts gegen religiöse Bräuche jedweder Art, solange sie sich nicht über die Rechte anderer hinwegsetzen. Die Motivation der Katholiken im vorliegenden Fall ist mir ehrlicherweise nicht ganz klar. Sie haben doch genug damit zu tun,
selbst nach den Geboten ihres Gottes zu leben. Ich kenne niemanden, der von sich sagen könnte, er lebte nach den Geboten seines Gottes. Warum es dann von anderen verlangen?
