Das Meiste ist, wenn man erstmal oben ist, eher vom Charakter einer Wanderung, stellenweise halt mit Seil als Handlauf oder so.
Die einzige, wirklich echte Kletterei sind die paar Meter zum Schartschrofen rauf.
Der Abstieg ist dann auch wieder mehr ne Wanderung, das Klettersteigset hatte ich bereits abgelegt und dafür die Steckerln ausgepackt, mithilfe derer ich abwärtsstocherte.
Hier gabs etwas mehr Betrieb als bisher, weils mehr oder weniger eben auch ein Wanderweg ist, der auf den (die?) Schartschrofen führt.
Wohlbehalten unten angekommen, gabs noch nen Imbiss im Adlerhorst, ehe ich die letzten Meter zum Parkplatz und beim Bulli angekommen mit diesem die Rückfahrt ins Hotel in Angriff nahm.
Samstag dann nachm nem ordentlichen Frühstück die dämlichste Eselei, die ich mir seit langem angetan hab:
September, Wochende und super Wetter, dazu einfacher Zustieg und insgesamt nicht allzu schwer: das muss man sich merken, dass man dann besser nicht den Salewa-Klettersteig besucht.
Im Tannheimer Tal war Almabtrieb, am Iseler -auftrieb...
Wie an der Perlenkette aufgereiht hingen hunderte Gestalten am Seil.
Nachdem der Steig im Schatten liegt, war die komplette Mannschaft um mich rum nach ner Stunde Stop n Go (mehr Stop als Go mithin!) ausgekühlt.
Ein Gutes hatte die Geschichte allerdings: ich kam gut erholt am Gipfelkreuz an und konnte meine Körner aufm Abstieg verbraten.
Teil II und III hab ich mir dann geschenkt, der ganze Buckel wimmelte wie n Ameisenhaufen.
Dazugelernt!
