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Zitat von ThomasG
Spiegel online hat sich mal mit einer Studie befasst, die den Einfluß von Fruktose und Glukose auf die Fetteinlagerung der Leber befasst hat.
Demnach kommt es auf die aufgenommene Energie an und nicht darauf aus welchem Einfachzucker sie stammt.
Ein Diabetes-Fachmann nimmt zur Studie Stellung.
-> http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-931708.html
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Laut Norbert Stefan zeigte sich in der Studie, dass bei Probanden, die vermehrt Fruktose im Vergleich zu den anderen, die vermehrt Glukose aufnahmen die Zellen mit einer erhöhten Insulinresistenz reagierten.
Das klingt nicht gut.
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Zitat von Spiegel online
Eine Schlussfolgerung, die Norbert Stefan nur bedingt teilt. Er beschäftigt sich am Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Universitätsklinikums Tübingen unter anderem mit den Vorstufen der Zuckerkrankheit. "Die Studie ist interessant, aber auch hier ist genaugenommen die Fruktose der 'Bad Guy'", sagt Stefan. Bewegung und eine gemäßigte Kalorienaufnahme hält er zwar für richtig. Dennoch müsse man zudem berücksichtigen, dass der Fruchtzucker im Gegensatz zum Traubenzucker die Fähigkeit des Körpers störe, den Blutzucker zu verarbeiten. Diese sogenannte Insulinresistenz - bei der die Zellen nicht mehr normal auf den Botenstoff reagieren - gilt als Frühwarnsignal nicht nur für drohenden Diabetes, sondern auch für die Fettleber.
Zwar hatte auch eine Studie der Tübinger Mediziner ergeben, dass es bei Männern und Frauen mit einem Body-Mass-Index von 25 keine unterschiedlichen Effekte von Fruktose und Glukose im Hinblick auf die Fettleber gäbe. Doch bei der Fruktose hätten sie sehr wohl eine erhöhte Insulinresistenz festgestellt, so Stefan.
An der britischen Studie missfällt ihm zudem, dass sie nur an Männern durchgeführt wurde und die speziellen Ernährungsphasen mit zwei Wochen sehr kurz waren. "Eigentlich sieht man normalerweise erst nach vier bis sechs Wochen einen veränderten Leberfettgehalt infolge einer vermehrten Fettneubildung in der Leber", erklärt der Stoffwechselexperte. Zudem sei die Studiensituation kaum mit der Realität vergleichbar: Die Teilnehmer nahmen Fruchtzucker und Traubenzucker als Pulver in Mengen zu sich, die rund ein Viertel der Energiezufuhr entsprachen.
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Quelle:
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-931708.html