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Danke für die Erklärung Lidl. Ich habe sie noch nicht ganz verstanden, aber der Tag ist noch jung und mein Kaffee noch nicht angekommen. Ich werde sie mir nach der heutigen Sendung genauer anschauen.
Hier noch schnell mein spontaner Gedanke zum dem Bild mit den Kräftezerlegungen. Es ist unnötig kompliziert und vernebelt damit aus meiner Sicht die entscheidenden Kräfte, nämlich die Schwerkraft (gestrichelte Linie) und die Kraft, mit der sich der Sportler nach oben abstößt (rote Linie).
Denkt man sich die Schwerkraft für einen Moment weg und lässt den Sportler in der gezeichneten Situation auf einer schwerelosen Raumstation laufen, wirkt nur das Abstoßen des Sportlers vom Boden. Trägheitskräfte lassen wir mal außen vor. Der Sportler würde also entlang der roten Linie vom Boden abheben. Die Richtung der Bewegung ist nach vorne-oben gerichtet und entspricht damit genau jener Richtung, in die der Sportler sich abdrückt.
Jetzt denken wir uns die Schwerkraft dazu. Sie führt zu einer flacheren Flugbahn, da sie der senkrecht nach oben wirkenden Komponente des Abstoßens entgegenwirkt. Die vorwärts wirkende Komponente des Abstoßens ist davon völlig unberührt, da diese beiden Kraftkomponenten senkrecht zueinander stehen. Mit anderen Worten: Die vorwärts wirkende Komponente ist genau jene, die vom Abstoßen des Sportlers kommt. Die Schwerkraft fügt dem nichts hinzu. Das ist Argument Nummer 1.
Argument Nummer zwei besteht darin, dass diese gedachte Zeichnung aus Schwerkraftlinie und Abstoß-Kraft des Sportlers in der anschließenden Landephase genau umgekehrt zu zeichnen wäre.
Grüße,
Arne
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