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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Flüchtlingsdrama im Mittelmeer....
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Alt 14.12.2015, 14:02   #2846
TriBlade
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Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Wir drehen uns hier im Kreis.

Jeder Mensch und jedes Land muss natürlich letztlich mit sich selbst ausmachen, wie weitgehend er bereit ist zu helfen und genau das geschiet doch im Moment.
Ja, stimmt. Wir drehen uns im Kreis, genau das ist es ja was viele hier bemängeln. Es gibt keine Idee hinter der Hilfe. Hilfe ist gut und schön und richtig. Es ist aber einfach wichtig auch zu sagen, was wollen wir dann machen. Mir persönlich wäre z.B. wichtig, dass wir (als Land, meine Regierung) mal deutlich erklären, gerade die Flüchtlinge die jetzt hier her kommen und alle gut ausgebildet sind und lern und arbeitswillig, dass sind die Menschen die später dringend in ihrem Land gebraucht werden um dieses wieder aufzubauen. Daher ganz deutlich keine Einwanderung durch Flucht. Hilfe für Flüchtlinge, ja. Einwanderung sollten wir über ein Einwanderungsgesetz regeln. Asyl über das bestehende Asylgesetz. Klare Regeln, für alle nachvollziehbar, vorher bekannt, damit es nachher nicht keine Enttäuschungen gibt. Dazu gehört eben auch ein Konzept wie man für Frieden in den betroffenen Regionen sorgen will. Aktuell vermischt sich alles, daher auch immer diese unsägliche Diskussion über die Anerkennungsquoten von Asylantragsstellern. Es gibt sehr viele Menschen, die berechtigt um Asyl nachsuchen. Es gibt aber eben auch sehr viele Menschen die um Asyl nachsuchen ohne jemals eine Aussicht auf Asyl zu haben. Es gebietet sich, diesen Menschen klar zu machen das sie keinen Anspruch auf Asyl haben, es ist zu überlegen durch ein Einwanderungsgesetz diesen Menschen aufzuzeigen welche legalen Wege es gibt und mit welchen Anforderungen dies verbunden ist. Letztlich bleibt dann eben die humanitäre Hilfe zu der wir menschlich verpflichtet sind. Auch dort ist es geboten den Menschen klar zu machen, dass es nicht um Einwanderung sondern um Schutz von Flüchtlingen geht. Wenn wir diese klaren Abgrenzungen treffen, können wir überlegen. Wieviele Menschen wollen wir einwandern lassen? Wie vielen Menschen müssen wir helfen und wie bewerkstelligen wir die Hilfe, wie kümmern wir (Europa, UNO) uns darum, dass möglichst schnell Systeme geschaffen werden, damit möglichst wenige Menschen auf der Flucht sind.
Um all diese Dinge wird immer nur herumgeredet, ein bisschen Asyl ohne wirklich Asyl zu gewähren, schon die Antragsstellung dauert ewig lange. Flüchtlingshilfe machen wir auch aber ohne klar zu sagen, über Flucht nicht automatisch eine Einwanderung. Vor einem Einwanderungsgesetz drücken sich die Regierungen schon seit Jahren/Jahrzehnten.
Aus meiner Sicht liegt die Problematik darin, dass Politik die nicht handelt irgendwann nicht mehr die Möglichkeit hat zu handeln, zu gestallten. Dann könnte ein sehr zorniges Volk völlig unregierbar werden. Im Prinzip habe ich die Diskussion hier so verstanden, dass viele einfach nur Angst davor haben, dass wir ohne einen Plan, ohne eine politische Idee einfach mal so vor uns hinwurschteln bis irgendwann das ganze kaum noch zu lenken ist. Die chaotischen Verhältnisse die dann entstehen hat nachher wieder keiner gewollt.
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