"Katrin Jetski - you are an Ironman" - hat Mike Reilly wieder gesagt, als ich in Kona durch das legendäre Zieltor lief.
Ja, es hat alles gepasst auf meiner 8. Langdistanz und den 2. Start in Hawaii nach all den Querelen im Vorfeld.
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Die ersten 16km auf dem Alii Drive rollten gut. Ich war sowas von tiefenentspannt und voll im Aloha-Feeling.
Hab immer die Becher von den kleinen Kindern genommen, damit sie sich freuen.
Im Energy Lab erlebte ich einen wunderschönen Sonnenuntergang und nun ging es endlich heimwärts - von hier aus sind es noch 11km.
In Kona dann freuten sich wieder die Zuschauer an der Strecke, dass ich lächelte, darauf legen die hier viel Wert.
Die knapp 3:53h auf dem Marathon haben mich positiv überrascht - hatte die Gesamtzeiten kaum im Blick.
12:26h hab ich insgesamt gebraucht.
Ja und da lag ich nun wieder mit Pizza und Kakaomilch in der Hand inder wunderschönen Ruhezone am Meer und das Rennen war Geschichte.
Mario fand ich schlafend auf einer Pappe. Wir blieben noch Stunden hier und ließen den Tag ausklingen.
Die letzte Stunde bis Mitterernacht erlebten wir natürlich an der Finishline. Die Profispitze war zugegen, Sebi und Mirinda mit ihren Lorbeer-Kronen begrüßten die letzten Finisher und tanzten im Ziel herum.
Zum Zielschluss kamen die Feuertänzer - das ist sehr stimmungsvoll.
Am Ende fassten sich alle an den Händen und eine alte Hawaiianerin sang ein besonderes Aloha-Lied. Das war sehr berührend und wunderschön.
Mir geht es heute am Tag nach dem Rennen sehr gut.
Und ich habe einen Traum.
Mahalo