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Zitat von bellamartha
Hat das denn hier irgendjemand behauptet, also dass Cannabis das grundsätzlich oder auch nur meistens tut?
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Nein, keiner
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Zitat von huegenbegger
nein, es wird aber vielfach (und nicht nur hier) behauptet Cannabis löse sie aus, in dem Sinne als daß Cannabis dafür verantwortlich sei.
Und eben dem ist nicht so, es bringt sie "lediglich" zum Vorschein.
Vorhanden war sie schon vorher.
Das ist meiner Meinung nach deutlich zu differenzieren.
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Mir ist das ein bisschen zu sehr "Wortklauberei".
Wenn jemand nach dem Cannabiskonsum eine Psychose bekommt, die er ohne diesen Konsum nie im Leben bekommen hätte, dann ist mir völlig egal, ob das jetzt "verursacht", nur "induziert" oder nur "ausgelöst" wurde.
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Zitat von huegenbegger
Ich will hier auch gar nicht missionieren, mich nerven aber die Nomenklatur und die Vorurteile rund um den Cannabiskonsum.
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Ein Vorurteil ist das nicht, ich wusste das gar nicht, bevor ich den ersten mit so einer Geschichte kennengelernt hatte.
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Zitat von captain hook
Das es medizinisch für manche eine gute lösung ist, dürfte unbestritten sein. Da wo es hilft sollte man es nutzen. Was aber auch kein Grund für eine pauschale Beurteilung und Freigabe ist.
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Ja, seh ich auch so, wäre vielleicht gut, dass da noch weiter geforscht wird und das noch mehr medizinisch genutzt wird.
So wie andere Medikamente auch. (die auch schädliche Nebenwirkungen haben und von denen ja auch viele abhängig sind)
Ansonsten bin ich doch etwas überrascht, ich schließe aus diesem Fred, dass der Konsum doch weiter verbreitet ist, als ich vermutet hätte. Und bei einigen wohl auch ohne (gravierende) Schäden.