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Lucy, ist es nicht auch einfach so, dass das Tria-Training an sich schon das Bestreben erschwert, in einer Disziplin wirklich besser zu werden?
Dein Pensum ist ja nicht wirklich gering und Du hast auch noch ein Arbeitsleben und ein Privatleben neben dem Sport. Ich würde nicht das Wort Übertraining nutzen, aber es sind eben doch mehrere potenzielle "Stressfaktoren", die dort zusammenkommen und die es nicht einfacher machen.
Klar könntest Du 6 Mal die Woche laufen. Aber würdest Du dann noch schwimmen und radfahren?
Wenn ja, würde es Dich glaub nicht weiterbringen, weil es dann einfach zu viel wäre.
Wenn Du wirklich "nur" laufen würdest, wäre das etwas anderes. Willst Du das?
Weißt Du, ich denke wir haben ein ähnliches Problem - ich würde mich auch gerne verbessern, weiß aber, dass ich zur Zeit die Prioritäten dafür nicht setzen will, weil mir zu viele Dinge Spaß machen.
Ich fahre gerne lange Rad, ich mache jedes Jahr einen Alpencross mit dem MTB, ich will trotzdem Triathlon machen etc. - ich kann nicht sagen "ich habe EIN großes Ziel". Und das macht es dann echt schwer, sich zu verbessern - weil man sich ja gar nciht ausrichten kann.
Wenn Du nun sagen würdest, Du willst am xx.xx. einen HM in x:xx laufen und wenn Du Dich dann konsequent und mehrere Monate auf dieses Ziel konzentrieren würdest - dann denke ich schon, dass Du es erreichen kannst! Aber eben nicht, wenn Du nebenher noch schwimmst, radelst, etc. ...
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