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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Ironman Hamburg 2018
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Alt 10.08.2018, 14:18   #849
Tobi-161
Szenekenner
 
Registriert seit: 13.06.2012
Beiträge: 75
Das Kopfsteinpflaster hat für einige Schweißperlen gesorgt. Manche sind fast stehen geblieben. Ich habe einfach den Lenker festgehalten und geschaut so schnell wie möglich drüber zu kommen. Dazu noch den ganzen Teilen ausweichen die die Vorderleute verlieren


War natürlich bissl enttäuschend das es kein Schwimmen gab, obwohl es mein größtes Problem ist. Wollte eigentlich nochmal einen Versuch wagen an die 10h ranzukommen, aber das war ja damit schon erledigt.
Hatte mich Gott sei Dank recht weit vorne eingereiht am Start. Erst war keiner da, dann ging plötzlich alles recht schnell und es war voll. Ich lief nach Gefühl, am Ende warens 4:19min/km. Schnell rein in die Wechselzone und eine Pippi-Pause einlegen. Das war mit Schuld


Auf dem Rad lief es dann noch ganz gut, wie erwartet war die Strecke sehr schnell. Ich konnte locker fahren und mit 5:01 trotzdem eine neue PB fahren. Ich fand es sehr fair und die Kampfrichter hatten es gut um Griff. Sie mussten nur 3-4 Mal eine Gruppe vor mir auflösen. Nerviger waren wie hier schon mal erwähnt die Überholer die einen fast abdrängen. Nachdem Motto: Ich bin eine halbe Radlänge vorne, mach dich aus dem Staub und brems für die 12m Abstand. Habe mir das ein zwei drei Mal gefallen lassen und danach die Knappeinscherer sofort wieder überholt. Dann war das Thema auf einmal erledigt


Laufen ging dann gefühlt 3km gut, dann rebellierte mein Magen/Darm ohne große Vorankündigung. Der Rest war ein Spaziergang und enttäuschend. Aber immerhin gesund im Ziel. Dank tollem Support an der Strecke und all die Monate zuvor



War jetzt meine 5te LD, immer mit Magen/Darm beim Laufen, aber so schlimm wie noch nie. Kriege das einfach nicht in Griff
Hatte soweit es ging mein eigenes Zeug beim Radfahren und Laufen dabei, nur am Ende vom Radfahren brauchte ich eine Trinkflasche und ein Gel...



Sonst war es ein tolles Erlebnis in Hamburg, Danke an alle Helfer für eure Mühe und gute Laune! Und danke an alle Zuschauer für die Stimmung und jedes aufmunternde Wort an der Strecke. Dann kommt man auch auf einem qualvollen Spaziergang auf positive Gedanken
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