gemeinsam zwiften | facebook-Gruppe | youtube | instagram | forum heute
Trainingslager Südbaden
Triathlon Trainingslager Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
22.-30. Mai 2021
07.-15. August 2021
EUR 340,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Freiwasserschwimmen im Herbst/Winter
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 26.11.2020, 13:10   #66
bergflohtri
Szenekenner
 
Benutzerbild von bergflohtri
 
Registriert seit: 31.01.2014
Ort: Wien
Beiträge: 920
Update - bin letzten Mittwoch und diese Woche Montag wieder Freiwasser geschwommen. Am Mittwoch hatte das Wasser um die 9 Grad und ich bin ohne Probleme die üblichen 25 Minuten durchgeschwommen. Auch nachher hab ich mich gut gefühlt. Montag war dann anders - ich bin eine halbe Stunde vor Dunkelheit ins Wasser. Das reingehen ist für mich immer unproblematisch, irgendwann ist kalt sowieso kalt, und ich merke dann beim ersten Wasserkontakt und beim Neofluten eigentlich keinen Unterschied. Auch die Lösung für den Kopf mit der Radhaube unter der Neokappe hat sich bewährt. Nach ein paar Minuten später habe ich dann den Unterschied bemerkt: An den Armen wo der Neo nur 2 mm hat war die Kälte beißend, so wie wenn man mit den Händen in Schnee greift. Beim Schwimmen selbst merkte ich eigentlich keinen Unterschied, und ich wäre wohl die übliche Strecke wie sonst auch hin und retour geschwommen. Aber irgendwie hat es vom Kopf her nicht gepasst. Wenn die Sonne untergeht, dann wird das Wasser dunkel, und man sieht dann erst zu spät wenn man schon in eine Schlingpflanze oder eine von den kleinen Bojen reinschwimmt. Mir ist das offen gesagt ziemlich unangenehm, wenn mich plötzlich irgendwas unvermutet berührt. Aus diesem Grund habe ich dann nach ca 2/3 der Strecke kehrt gemacht, und das war auch gut so. Ich konnte zwar bis zum Ausstieg problemlos durchschwimmen, hatte aber gegen Ende hin das Gefühl, dass mir das ganze nicht wirklich gut bekommt. Beim Ausstieg und zuerst beim Umziehen war mir nicht besonders kalt, aber ich war kalt. Hab dann schnell zwei Becher heißen Tee getrunken, doch auch die erzeugten kein Wärmegefühl. Ich habe anschließend ungefähr 10 Minuten nach Hause mit dem Rad, und die waren eher unangenehm, ich fühlte mich angeschlagen, und die Finger waren klamm. Zu Hause hab ich dann den Rest vom Tee getrunken und nach einer halben Stunde oder so fühlte ich mich wieder besser.
Der Unterschied zwischen den beiden Malen Schwimmen von der Wirkung des kalten Wassers war offensichtlich, und als ich die Wassertemperaturinfo - die gerade nach 3 Wochen wieder mal aktualisiert wurde - gelesen hatte war klar dass ein paar Grad Unterschied wohl einen großen Unterschied ausmachen. Die Wassertemperatur am Montag war bei 6,5 Grad. Ich glaube das jetzt erst der Bereich anfängt, der die hartgesottenen Eisschwimmer von den ambitionierten Zugseilverweigerern unterscheidet. Am Sonntag hatte ich zufällig die Eisschwimmergruppe beim Beginn des Trainings getroffen. Von denen waren 2 mit Neo und 2 nur mit Badehose, und der Chef erzählte mir dass sie jetzt nur mehr einmal und nicht mehr zweimal ums Gänsehäufel schwimmen - was bei einer Runde je nach Schwimmtempo ungefähr 1 bis 1 1/4 Stunden sind. Ich hatte noch gefragt ob ich da mal mitmachen kann - das war vor Montag ich habe zunehmend mehr Respekt vor der Thematik und Hochachtung vor diesen routinierten Eisschwimmern.
bergflohtri ist offline   Mit Zitat antworten