gemeinsam zwiften | facebook-Gruppe | youtube | instagram | forum heute
Individuelle Trainingspläne vom persönlichen Coach
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Laufen bis zur Erkenntnis
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 06.05.2021, 13:51   #656
Acula
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.12.2013
Beiträge: 2.454
Merkwürdiges auf und ab in den letzten 3 Wochen. Ich versuche mal chronologisch zu starten.
Nach einer Woche total Ausfall (ich berichtete) gab es eine richtig gute Trainingswoche. 13:50 h Training; 35 km zu Fuß (3 Läufe: IVs, locker und medium hart als Koppel); 10:53 h auf dem Rad. Die Einheiten waren dabei auch solide.
Mo: 1:34 h locker Rad
Di: 9 km mit 7*40/20 + 5*40/20 am Berg
Mi: lockerer 10er mit 5:11er Pace und 16 min Rolle --> Kurbel am TT geschrottet
Do: 3*5 min mit 315/310/303 W. Das ganze schön Offroad am Berg, so dass es super viel Spaß gemacht hat.
Fr: 2:57 h auf dem Rad mit 171 W. Darunter ein mal 10 Minuten am Berg mit 323 W (Rekord). Ich konnte mich aber nicht richtig quälen. Zuhause gab es dann 40 Minuten Pause bevor ich Laufen war. Es wurden 15,6 km in 1:15. Das ganze war im Wald mit 260 hm. Ein echt starker Lauf und die HF war im Schnitt gerade mal bei 149 bpm. Das war schon ganz geil und eine deutliche Steigerung im Vergleich zum März (da bin ich die Strecke ein mal gelaufen. Deutlich langsamer und höherer Puls).
Sa: Ruhetag bzw. Arbeitstag. Als ausruhen kann man das ja nicht bezeichnen wenn viel los. Eher ist es ein Hitze- und Dehydrationstraining
So: Das Wochenhighlight waren 130 km Rad über 5:18 h mit 199 W. Wobei ich hintenraus echt abgekackt bin. Ich habe dann auch vergessen mein letztes Gel zu nehmen (was für ein dummer Fehler), aber es war sch**** kalt und ich hatte auch nur 2 L Wasser dabei. Eine gute Idee? Nein. Geil? Irgendwie schon.
In den anschließenden 5 Tagen gab es nur 7 h Rad und einen 30 Minuten Lauf. Darunter waren einige schöne Momente. Die erste Rennradtout mit meinem Bruder zum Beispiel. Auch ein KOM Versuch war dabei, aber auf dem Gravel bin ich einfach zu langsam. Aber es wurde 1 min bei 531 W und 90 s bei 482 W. Ganz nice.

Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass ich nicht beim IM starte und habe ihn auf 2022 geschoben. Ich habe momentan einfach zu viel Spaß daran einen Hügel oder Berg all-out zu nehmen wenn mir danach ist. Und im Sommer hätte ich auch andere Pläne. Naja also falls man irgendwas machen darf...
Die verschiebung hat sich jedoch als richtig rausgestellt. Am Samstag der letzten Woche war es dann soweit. Ein mal schön die Kette putzen bevor ich am Montag wieder eine lange Tour fahre. Sehr naiv von mir. Nach wenigen Minuten des bückens und putzen hat mein Rücken angefangen zu Schmerzen. Naja gut, putze ich halt eben zu Ende. Gedacht und getan...ich gehe wieder rein und gucke mein Becken im Spiegel an und da habe ich einen richtigen Schock bekommen. Es stand Schief. Und nicht nur ein bisschen, sondern mehrere cm. Klasse.
Mein Bandscheibenvorfall macht sich ja gelegentlich nochmal bemerkbar. Dann aber eher so wie im letzten August oder diesen Dezember, wo ich dann mal 7 Tage steif war und etwas Schmerzen hatte. So gravierend, mit blockiertem und schiefem Becken war es nur direkt nach dem Vorfall im September 2019. Ich könnte gerade einfach nur kotzen. Wie lange kann so ein Mist denn nerven? Ich meine das waren jetzt 20 Monate, von denen ich wahrscheinlich die Hälfte nicht Schmerzfrei war. An Sport denken fühlt sich gerade einfach nur deprimierend, ernüchternd und leer an. Aber ich habe ja jetzt auch erstmal andere Sorgen, denn es tut ja jede Bewegung weh.
Ich habe das Becken mittlerweile wieder gerade und zumindest nahezug gerade. Ich kann das schlecht beurteilen. Alle meine Übungen verlaufen aber im nichts. Ich finde keine Verkürzungen, keine Blockaden....im Prinzip springen alle meine Übungen (welche mir sonst sehr geholfen haben) nicht an. Es ist auch nicht annähernd so schlimm wie der ursprüngliche Bandscheibenvorfall, aber schon eine spürbare Einschränkung bei allem was nicht auf dem Rückenliegen ist.
Ich verstehe aber vor allem nicht was der Auslöser war. Der April hatte meinen geringsten Trainingsumfang des Jahres und ich habe mich zuletzt körperlich gut gefühlt. Nichts hat gezwickt, nichts war steif. Für mich kam das echt aus dem nichts und ich habe wirklich gedacht ich bin über den Berg damit.
__________________
Forums-Trainings-Blog

Ich bin Ernährungswissenschaftler und haben einen kleinen Ernährungsblog, schau doch mal rein

Instagramprofil
Acula ist offline   Mit Zitat antworten