Danke ihr alle für die nette Begrüßung!
Ich habe den Grund für das Laufverbot bewusst nicht genannt, weil ich keine medizinische Diskussion anstoßen wollte

. Es geht um eine leicht ausgeprägte und keine Symptome machende Hüftfehlstellung, die im Jugendalter diagnostiziert wurde, weil unser Hausarzt bei mir etwas genauer hingeschaut hat, da mein Dad unter anderem diese Fehlstellung in viel schwerer hatte und inzwischen daran operiert wurde. Diese OP ist ABSOLUT SCHRECKLICH, ich habe es ja miterlebt, wie lange er danach hauptsächlich lag und dann nur lag oder stand, ewig aus dem Arbeitsprozess raus war etc.. Und wenn mir mein Hausarzt und Sportmediziner, dem ich sehr vertraue, dann rät, am besten nicht oder, wenn nicht für mich unvorstellbar wäre, höchstens wenig und dann nur auf weichem Boden zu laufen, dann lasse ich es lieber ganz in dem Fall. Einfach um die Wahrscheinlichkeit, auch irgendwann diese Horror-OP zu haben, zu minimieren. Von daher bleibt es bei dem Lauf"verbot", auch wenn ein anderer Sportmediziner mal meinte, ich dürfe ruhig laufen und müsse dann bloß Wert auf Stabi und gute Technik legen. Das habe ich für mich so entschieden und komme mittlerweile gut damit zurecht, nachdem ich zuerst schon sehr dem Laufen hinterhergetrauert habe. Mein erster Halbmarathon war soooooo eine tolle Erfahrung, ich hätte nach dem Startschuss fast vor Freude geheult, als ich realisiert habe, dass es jetzt echt klappt und ich einen Halbmarathon laufe. Ich war früher immer die Unsportlichste von allen und habe ein erhebliches "Schulsport-Trauma" und hatte sehr lange nach wenigen Metern Laufen Seitenstiche. Habe das immer auf fehlendes Taltent und Faulheit geschoben und Sport mit Ausnahme von Schwimmen gehasst. Etwas besser wurde es mit den Seitenstichen, als ich den Fleischkonsum eingestellt habe. Also nicht deshalb, sondern weil ich nie tote Tiere essen wollte und das nur meinen Eltern zuliebe getan habe.
Der "Durchbruch" in Sachen Sport kam dann, als ich zusätzlich zum Vegetarierwerden von dem Arzt, der diese Hüftsache diagnostiziert hat wegen verschiedener Kleinigkeiten Einlagen verschrieben bekommen habe. Plötzlich konnte ich nach recht kurzer Zeit einige km durchjoggen und dann relativ schnell auch 10 km (mehr wollte ich da noch gar nicht). Auch in dieser Sache ist unter den beiden Sportmedizinern, die mich schon untersucht haben, umstritten, ob ich die Einlagen überhaupt brauche, und hier gilt genau wie der o.g. Sache mit dem Fleisch: Ich möchte damit keine Grundsatzdiskussionen anstoßen oder andere "missionieren" oder so. Ich habe einfach nur festgestellt, dass es MIR so, wie ich es jetzt handhabe, am besten geht.
So, das ist nun recht lang geworden, ich gelobe, mich in Zukunft etwas kürzer zu fassen.
Liebe Grüße,
sunny