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Meine Bürokollegen halten mich für einen Durchgeknallten, möglicherweise stimmt das ja auch. Dabei hat mein Büro-Mitbewohner eigentlich immer die entschieden negativsten Kommentare. Weil ich z.Bsp. im letzten Winter bei geschlossener Schneedecke statt mit Auto mit nem MTB zur Arbeit fuhr, galt ich bei ihm als völlig bekloppt, mein Einwand, dass ich eben aufgrund des von mir genutzten Leinpfades längs der Ruhr kein Riskio bzgl Unfall mit einem Auto eingehe, wurde ignoriert. Dabei rutschte ein Autofahrer ca 1h später an einer Stelle, die ich mit RR ansonsten befahre, samt Fahrzeug in die Ruhr. Er konnte sich glücklicherweise retten. Übrigens sind zwei meiner drei Kollegen incl dem eben genannten, übergewichtig.
Ich denke, hier gehen grundsätzliche psychologische Verhaltensweisen vor. Die 'Gruppe' grenzt sich vom Verhalten eines einzelnen ab. Dabei spielt das Einzelverhalten eine untergeordnete Rolle, Hauptsache, es deckt sich mit keiner Verhaltensweise, die von den Gruppenmitgliedern in der Regel ausgeübt wird. Wir könnten auch genauso intensiv Schachspielen, die Bemerkungen würden sich lediglich inhaltlich ändern, das 'Ausgrenzungsverfahren' hingegen wäre ähnlich. Da das wahrscheinlich für Alle gilt, sollten wir mal nach ähnlichen Mustern bei uns suchen!
Wo grenzen wir Leute aus?
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