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Zitat von blutsvente
Seit geraumer Zeit verspüren wir, ob der Mengen an Kunststoffmüll, den unsere vierköpfige Familie über die Woche produziert, ein wachsendes schlechtes Gewissen.
Solche Meldungen verstärken das negative Gefühl dann noch zusätzlich
Nun haben wir vor Kurzem im Familienrat beschlossen, diesem Missstand ein Ende zu bereiten und entschieden auf Mehrweg zu setzten - so es denn überhaupt möglich ist 
... denn das ist gar nicht so einfach wie man vielleicht denken mag  und ausserdem ist es auch eine Frage des Geldes.
Besonders der Durchsatz an Joghurt und körningen Frischkäse ist bei uns immens und entsprechend ist der anfallende Plastikmüll. Bei Joghurts kann man mit den großen Gläsern noch sehr gut, wenn auch kostenintensiv, gegensteuern aber beim Hüttenkäse wird´s da schon schwierig
Wir versuchen auch keinen eingeschweißten Käse oder Wurst zu kaufen, in dem wir in das Kühlregal greifen, sondern holen die Ware an der Frischetheke.
Aber auch da stösst man auf Hindernisse und man gelangt zu der Erkenntnis, dass es wirklich nicht so einfach ist, sein ökologisches Gewissen zu beruhigen
Wie haltet ihr´s mit der Produktion von Plastikmüll?
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Mich würde interessieren wie die gesamte Ökobilanz aussieht wenn man die Energie für den Transport etc. mit einbezieht. Glas entsteht auch nicht aus dem nichts uns zudem ist der Transport viel teurer, weil weniger in das gleiche Volumen passt und Glas viel schwerer ist.
Am besten ist es halt Waren aus der Region zu kaufen und das am besten unverpackt.
Wenn ich mir die Müllberge hier in Indonesien anschaue und wie der Müll entsorgt wird, dann sollte man seine Energie eh nicht auf Optimierungen in Deutschland verschwende, aber klar, es ist gut wenn jeder soviel tut wie er kann.