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Wildschaden
Der schöne Altweibersommer macht es möglich, abends nochmal eine Runde durch den nahe gelegenen Stadtwald zu drehen. Los ging es mit dem Cyclocrosser, der diese Woche noch ein neues Tretlager und eine neue Kette erhalten hatte. Die letzte Cross-Saison im vergangenen langen Winter hatte den Verschleißteilen arg zugesetzt. Das hatte ich gleich mal zum Anlass genommen, das ständig knackende FSA-Lager gegen ein bewährtes Shimano-Lager zu tauschen. Jetzt ist Ruhe.
Auf dem Weg zum Stadtwald kam ich schließlich an den Fragmenten des Henninger Turms ins Frankfurt vorbei. Der Turm befindet sich gerade im Abbau. 1959 bis 1961 erbaut, war der Turm bis 1974 das höchste Bauwerk (119,5 m) Frankfurts. Ursprünglich diente er als Getreidesilo der Henninger Bräu AG. Außerdem ist er Namensgeber des legendären Radrennens um den Henninger Turm, das 2008 im Rahmen der Dopingskandale im Radsport letztmals stattgefunden hatte, weil die Radeberger Gruppe sich als Sponsor zurückgezogen hatte. Seit 2009 heißt das Rennen nun Rund um den Finanzplatz.
Im Wald hatte ich schließlich eine Begegnung der tierischen Art: Ein Reh überquerte verschreckt kurz vor mir den Waldweg und zwang mich zu einer Notbremsung, was schließlich dazu führte, dass ich mich neben meinem Rad auf dem Boden liegend wieder fand. Nun ja, dem Rad ist weitestgehend nichts passiert. Dafür ist mein linkes Knie, auf das ich offensichtlich gestürzt bin, schmerzhaft geschwollen. Die Rückfahrt mit dem Rad verlief Hause ging jedoch weitestgehend schmerzfrei, während das Laufen mir Probleme bereitet.
PS: Dem Reh ist nicht passiert. Wahrscheinlich hat es nicht einmal mitbekommen, was passiert war.
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