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Charles Bukowski:
Hört das nie auf
Ich ging raus, und als ich
das Auto aufschloß, sah ich einen
Zettel unterm Scheibenwischer:
„He, Alter, ruf mich mal an.
Du weißt ja, ich stehe im Telefonbuch.“
Unterzeichnet mit:
„Die mit den hellbraunen
Augen.“
Ich hätte auch so gewußt
wer es war. Die große Schrift
verriet sie. Sie hatte mich
ein Jahr am Kreuz gehabt.
Als Nachfolgerin von einer
die mich fünf Jahre am
Kreuz gehabt hatte.
Ich riß den Zettel in
kleine Fetzen.
Meine Neue kam heraus.
„Bist du soweit, Popsie?“
fragte sie
„Bin soweit“, sagte ich.
Wir stiegen ein und fuhren los.
Wir brauchten Zitronen, Brot,
Fisch, Gemüse, Olivenöl
Wein und Klopapier.
Und Katzenfutter und vielleicht
noch ein paar Zwiebeln.
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Das Leben ist ein Zeichnen ohne die Korrekturmöglichkeiten des Radiergummis.
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