Hi Keksi,
wenn ich das hier alles so lese, ist mein spontaner Gedanke nicht, dass du mit dem Triathlon aufhören solltest. Ich meine herauszuhören, dass dir die Wettkampfsituation an sich Spass macht, nur dass du etwas mehr positive Bestärkung brauchst

.
Wahrscheinlich dürfte ich eigentlich garnichts zu diesem Thema schreiben, denn ich habe null Talent für Triathlon (vor allem nicht für's Schwimmen und Laufen) und lande für gewöhnlich im hinteren Drittel des Feldes (habe auch schon den letzten Platz geschafft

). Aber ich bin ebenfalls Vollzeit berufstätig und habe noch anderes Hobbys, die auch noch mal feste Zeiten täglich beanspruchen, mich motiviert es einfach zu regelmäßigem Training, wenn ich weiss ich bin für einen Wettkampf gemeldet (keine LD oder MD, kein Marathon) und ich habe da wenn's gut läuft auch richtig Spass dran (jetzt seit 6 Jahren). Klar hab ich auch schon überlegt es einfach aufzugeben, da es von meinen Ergebnissen her ja wirklich überhaupt keinen Sinn macht. Allerdings wollte ich mich diesem Druck dann doch nicht beugen und setze seitdem einfach meine Ziele anders. Ich setze mir jedes Jahr neue Ziele, die aber nicht mehr den gesamten Triathlon betreffen, sondern immer nur Teilziele z.B. Raddistanzen verlängern, Laufzeit verbessern, Schwimmtechnik ... Wenn es dann zeitlich insgesamt knapp wird, guck ich, dass ich alles dran setze dieses Ziel zu erreichen und mach bei den anderen Sachen nur ein Minimun. So konnte ich die letzen Jahre zum Saisonende eigentlich immer einen Erfolg verbuchen (ausser die Gesundheit hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht).
Ich finde: Lass dir den Spass nicht verderben und feiere die "kleinen Erfolge" (und natürlich Regeneration nicht vergessen

)