Zitat:
Zitat von alessandro_gato
Ja das sehe ich auch so. Allerdings sind die Subventionen erheblich. Zumindest hier in Frankfurt
Privatschwimmen 3 mal wöchentlich = 600 Euro Kosten
im Verein ca 80 Euro pro Jahr (3-4 Termine pro Woche)
Wenn die Stadt die Subventionen im Schwimmbereich so extrem zusammenstreicht das man als Privatkunde bei Schwimmbadbesuchen so viel zahlen muss , dann ist doch das Gleichheitsprinzip nicht mehr gewährleistet.
Deswegen stehe ich auf dem Standpunkt sollte man Subventionen in dem Bereich zu 100% abschaffen, da sie eh nur noch Einzelnen zu Gute kommen, aber von Allen über Steuern mitfinanziert werden.
Hört sich hart an, aber wenn wir dann Alle 100-200 Euro mehr Netto in der Lohntüte haben, dann können wir die 600 Euro im jahr auch aus eigener Tasche zahlen und müssen beim Staat nicht um "Almosen" betteln
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Dann denke doch bitte einmal ein wenig weiter und rechne mal die Kosten für eine fünfköpfige Familie (bei EINEM Verdiener) zusammen...
Da ich weder ein Millionenerbe habe noch Großverdiener bin, würde das ganz einfach bedeuten, das wir nicht mehr schwimmen würden, da nicht bezahlbar.
Ich bin doch froh das der reine Kapitalismus noch nicht Realität ist und es zumindest kleine Zuschüsse (du nennst sie Almosen

) von seiten des Staats gibt. Und selbst innerhalb eines Vereines gibt es ja Mitglieder, welche nur zahlen und nichts in Anspruch nehmen (passive Mitgleider).
Ganz abgesehen davon, sind ja selbst die Eintrittgelder für Schwimmbäder auch nicht kostendeckend. Also wird auch dein privater Besuch dort subventioniert

...und das ist gut so, da hier ein Beitrag zur Gesundheit geleistet wird, welche letztendlich hilft evtl. Kosten im Gesundheitssektor zu sparen.
Gruß, Peter