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Da spielen denke ich mehrere Dinge mit rein:
Windschattenfreigabe = Streckensperrung. Damit hat man einen erheblich höheren organisatorischen und finanziellen Aufwand für eine solche Veranstaltung. Sperrung wäre für mind. 90% der Wettkämpfe nicht realisierbar.
Das altbekannte Problem mit zwei Sportarten unter dem selben Namen. Viele "echte" Trias interessiert Draftathlon nicht und Zuschauern ist das ebenfalls schwer vermittelbar wie ich oft genug im Bekanntenkreis feststellen konnte.
Die unterschiedliche Leistungsstrkuktur und Wettkampfcharakter führt zu zu wenig Vermischung. Ein Norman oder Faris bei einer Kurz-DM würden schon für mehr Aufmerksamkeit sorgen, ebenso wie vielleicht mal ein Start von dem Herrn Unger beim 70.3 oder ähnlichem. Viele kleine Veranstaltungen zahlen den Pros doch auch Antrittsgelder weil mit entsprechenden Namen viel besser Werbung zu machen ist.
Daneben auch ein allg. Überangebot an Sport in den Medien. Die halbe Tageszeitung besteht doch aus Sport. Da sind soviele grosse Veranstaltungen über die berichtet wird dass kaum Platz für eine "kleine" Kurzdistanz bleibt als eine Randnotiz.
Am Ende sieht es doch so aus als wenn eine WM in Hamburg genau wie die Medallie von Vuco bei den ersten olympischen Spielen im Tri nichts als große Einmalaktionen waren. Wenn in Hamburg nicht mit Unger ein Deutscher gewonnen hätte wäre der Wettkampf doch komplett vergessen.
Gruß Meik
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