Die ersten 4/5 des Trails waren ein munteres Auf und Ab,
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das dann abgelöst wurde durch Wald- und Forstwege, die aber auch auf Grund ihres Untergrundes nicht immer laufbar waren. So querte ich zB die größte Wildschweinsuhle, die ich je gesehen habe, immer mit dem Gedanken, wenn die Viecher jetzt kommen, kann ich nicht weglaufen, weils rutschig wie Schmierseife war.
Nach 5:38 Std und einigen Verlaufern war ich wieder in der JH.
Freitag war schon der erste Ruhetag. Ich hab keinerlei Erfahrungswerte und wollte mich langsam an Etappenläufe gewöhnen, daher dachte ich, zwischen dem längstenTeil und dem schwierigsten Teil mach ich mal ne Pause, da ich ja eh "umziehen" mußte. Vorgestellt hatte ich mir, ich setz mich in einer lauschigen Wiese an einen plätschernden Bach nieder und erhole mich vom gestrigen Tag, aber dazu war es nicht warm genug. Also ging ich Wandern, 3 Std lang, Rauf zur Burg. Blick auf Larochette von der Burg.
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Dort hatte ich mein Mittagessen (Original Paläo),
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wieder runter von der Burg auf die andere Seite mit Blick auf die Burg.
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Wieder runter und wieder irgendwo rauf. Trails gab es Unmengen.
Dann fühlte ich mich so nach Laufen. Also Flugs zur JH, umgezogen und eigentlich wollte ich nur locker 30 - 40 min am Bach lang. Hätte auch geklappt, wäre da nicht dieser schöne sandige Anstieg mit Ästen drauf gewesen. Nur einen Sprint bis oben und dann am Fluß weiter. Nur wußte ich nicht wo "oben" ist, so hechelte ich kurz vor der Kotzgrenze 25 min lang bis zur Kuppe, immer wieder über Äste springend wie ein Springbock. Komischerweise fühlte ich mich recht frisch und nicht wie zu erwarten mit müden Beinen. Auf der Kuppe drehte ich dann und rannte so schnell es mir irgendwie möglich war wieder runter.