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Zitat von photonenfänger
Sollten dafür irgendwelche geografiestudierten Stadtplaner verantwortlich sein: Meine Ex ist so eine. Ich sag dann vor Gericht für dich aus, dass es Notwehr war...
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Zitat von Schleichfloh
Uns hat das Navi eines fuschneuen Renaults auch in die Sackgasse gefahren. Wir wussten das schon und haben nur dem Kind gezeigt, dass man sich auf die Dinger nicht verlassen sollte.
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Im Prinzip iss das alles easy:
die Karten basieren nicht auf den Geodaten der Landesvermessungsämter, sondern auf von den Kommunen gekauften Daten.
Wenn man danach geht, iss mein Ex-Wohnort auch nur über knietiefe Schlammpisten, die jeder Cameltrophy zur Ehre gereichten, erreichbar.
Hat ne Freundin von mir bereits nachvollziehen können, die in Ingolstadt n neues Audiauto abgeholt und sich da zu sehr aufs Navi verlassen hat, um mich zu besuchen.
Die nagelneue Karre hab ich dann ausm Dreck gezogen, wohin wir das Navi am besten direkt hingeschmissen hätten.
Die Kenntnis, wie diese Missgeschicke zustandekommen, reicht halt leider nicht, um sie zu vermeiden, weil nie erkenntlich ist, welche Informationen, die ne Karte liefert, richtig sind und welche nicht.
Nu hab ich ne Garmin Topo Deutschland aufm eTrex und ne OSM-Karte aufm Händi und bin dennoch regelmässig gearscht, weil beide Kartenwerke auf Daten gleicher Herkunft basieren.
Dabei fällt mir auf, dass OSM in teilweise genauer ist, obwohl die Karten gegenüber Garmin wörtlich 'geschenkt' sind (die autobahnähnliche B15n zum Bleistift kennen die OSM-basierten Karten, die Papierkarten des Bayr. Landesvermessungsamts dagegen nicht und Garmin ebensowenig...).
Da kann nämlich jeder dran mitarbeiten und das tun scheinbar auch viele.
Ich hab das ja vereinzelt schon angesprochen, dass ich mich da gerne einbringen will, nur stamme ich zwar aus nem alten Pfadfindergeschlecht und finde mich mit Karte, Kompass und auch Navi ganz gut zurecht, aber die Kartografie iss nu nedd mein allererstes Hobby.
Prinzipiell muss man zwar nur durch die Gegend fahren unds Navi mitlaufen lassen, unterm Strich gehts dann aber halt darum, nicht vorhandene Wege zu streichen und vorhandene zu kategorisieren.
Und das ist was, was sich halt bei mir eher fürn Winter eignet...
So, und weil ich mir damit das Stichwort selbst gegeben hab: es muss so n
Fatbike her.
Ich dachte die ganze Zeit, ich brauch sowas nicht, weil ich eh keine Böcke auf Mehrtages-Touren bei -20°C à la
Scott Morris hab und auch keinen Iditarod-Trail vor der Tür, aber heute dämmerte mir, dass diese ganzen Tracks, auf denen ich mir heute die Beine zu Hackfleisch verarbeitet hab, im Winter sicher ganz knorke zu fahren wären.
Und frei von blutsaugenden Plagegeistern.
Schaumermal...
