Das freitägliche Schwimmtraining war doch von einem gewissen Erfolg im weiteren Sinne gekrönt. Schwimmen und ich, bislang waren wir ja keine rechten Freunde, waren ein Bierchen trinken gewesen

Freitagabend also ins Hallenbad. Freibad war mir nach der apilwetterähnlichen Woche zu kalt und ungemütlich. Irgendwie lief es sehr gut; ich bin rasch vorangekommen. Wohl zu rasch. Irgendeine Oma beschwerte sich beim Bademeister, dass ich für das Becken zu schnell sei

Ich? Der eigentlich eher überholt wird? Einem anderen "Schnellschwimmer" in dem Becken hatte die Oma wohl sogar eine gelangt, weil der sie versehentlich mit einem Fuss getroffen hatte

Ums kurz zu machen: Rauf auf die Schnellschwimmbahn. Ging ziemlich gut und ich musste mich dem Tempo dort anpassen. Die 2.500 Meter merkte ich am Ende ganz gut in den Armen
Sonntags ging´s nochmal mit dem Triathonrad auf die Straße. Glücklicherweise ist´s von mir zu Hause nicht weit auf die Ironman-Strecke Richtung Wetterau. Wahrscheinlich wegen des anstehenden Ironmans war die Straße voll von Zeitfahrrädern und Einteilern. 116 km sind es am Ende gewesen, Schnitt eher gemütlich mit 30 km/h.
Die Schmerzen in meinem rechten Unterschenkel klingen langsam ab; vielleicht laufe ich Mitte der Woche nochmal eine Einheit. Die neuen Schuhe sind schließlich noch nicht eingeweiht.
Blick nach hinten in die Wetterau.