Ich bin am Garmin ohne Puls unterwegs. Die Kalorienangaben resultieren also alleine aus Körpergewicht, Zeit und Streckenprofil.
Kann mMn nur Schwachsinn rauskommen. Selbst wenn man den Puls mit einrechnet so wird exakt genau ein Organ in die Rechnung einbezogen. Und selbst dieses eine Organ unterliegt wohl Schwankungen, man denke nur daran, wie schwer man den Puls in einer umfangreichen Trainingsphase hochbekommt.
Die Berechnung mit der Leistung als absolute Zahl ist doch auch fragwürdig. Die große Unbekannte, um die sich die eigentliche Diskussion dreht, ist auf der Belastungsseite der individuelle Wirkungsgrad und auf der Ernährungsseite die Verstoffwechslungsrate des Individuums. Dazu ein
Artikel.
Zusätzlich denke ich auch, dass unser Körper zumindest kurzfristig seine Fähigkeit, Energie aus Nahrungsmittel zu ziehen, oder eben nicht, beeinflussen kann. Langandauernde Hungersnot wird er natürlich mit Gewichtsverlust quittieren, langandauerndes Übermaß mit Verfettung. Entgleisungen in die eine oder andere Richtung verändern die Funktion dieses Balancesystems.
Nur so kann ich mir erklären, dass ich seit geschlagenen 17 Jahren ein konstantes Gewicht mit mir herumtrage, obwohl es durchaus (kurze) Phasen des Übermaßes und auch des Fastens gab. Ich denke immer wieder an die 3000 Laufkm in 5 Monaten im letzten Winter. Nebenbei hab ich die Nahrung massiv auf Früchte und Gemüse umgestellt, kaum Getreide und Fleisch gegessen. Ergebnis des Versuchs: 88kg

Ich scheine allgemein Ballaststoffe gut verwerten zu können - vielleicht kann ich da mehr daraus ziehen als die seit 1.11.12 zugestandenen 2 kcal/g?

(nur zum Vergleich: 1g KH = 4,1kcal, 1g Eiweiss = 4,1kcal, 1g Fett 9,3kcal)
Google Stichwort: "Firmicuten".
Nik