Zitat:
Zitat von tobi_nb
@müder joe
Das sehe ich anders.
ich bin zwar auch einer, der mit verhältnismäßig wenig Lauf-KM halbwegs zügig den Mara. laufen konnte. Aber dafür mußte auch alles passen. Um eine gewisse Marathonkonstanz zu erreichen, braucht man jedoch die entsprechende Grundlage. Und das heisst laufen so oft es geht.
Z.B.: Als ich anfing zu laufen, konnte ich mit viel Glück unter 40' die zehn laufen. Jetzt behaupte ich mal, auch mit nem Jahr Pause sofort unter 40' zu kommen.
Den Marathon würde ich aber z. Zt. nicht mit Bestimmtheit unter 3h laufen. Haile G. könnte von heute an 2 Jahre aussetzen, und würde dennoch unter 3h kommen.
Zu diesen Vergleichen zählen sicherlich noch viele andere Faktoren. (Ernährung, Veranlagung, Gewicht etc.) Aber ich behaupte, nur viele Kilometer machen einen auf Dauer und konstant schnell.
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Ich würde zustimmen, dass man für einen optimalen Marathon sehr viel Erfahrung braucht für pacing und Renneinteilung. Wahrscheinlich ist Erfahrung auch ein grösserer Faktor als auf anderen Distanzen, einschliesslich IM. Und ich würde auch zustimmen, dass eine hohe Anzahl an "Lebenskilometern" ein Vorteil sind. Aber von den hohen Laufumfängen in der unmittelbaren Vorbereitung (für <3 bzw <3:15), bei denen es sich zum Grossteil um Leerkilometer handelt, bin ich nicht überzeugt, da mir nicht klar ist, welchen Trainingsreiz dadurch gesetzt werden soll.
Haile G können wir vielleicht bei der Betrachtung aussen vor lassen, schliesslich ist er schon mit 16 in Addis Abeba (Höhe, Hitze, hügelig) den Marathon in 2:40 oder so gelaufen. Vielleicht hätte er Probleme mit 3h, wenn man ihm die Schnürsenkel zusammenbindet ....
