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Zitat von HollyX
Dauerschwimmen werd ich dennoch machen - weil für mich als jemand, der als Erwachsener erst schwimmen gelernt hat und sich ewig gequält hat mit diesen "ich komm nur 2 Bahnen weit und erstick fast" langes Schwimmen immer (noch) eine Überwindung ist.
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Mal ein Erfahrungbericht aus meiner Anfangszeit: Ich konnte auch maximale 3-4 Bahnen Kraulen, dann war ich platt. Im Schwimmtraining haben wir dann sehr viel Intervalle gemacht, kein einziges Mal eine Strecke länger als 200m. Vor meinen ersten Vereinmeisterschaften über 1000m hatte ich deshalb ziemlichen Respekt, hab' mir aber gesagt, dass ich ja pro Training locker mehr als die 1000m Kraul geschwommen bin, das also auch am Stück klappen sollte. An dem Tag hatte ich dann keine Probleme, die 1000m durchzukraulen und hab' meine Zielzeit auch noch um 2min unterboten.
Was ich sagen will: Wenn du so lange Strecken nicht oder nur mit Mühe durchschwimmen kannst, wieso dann jedes Mal über's Knie brechen. Teil die Strecke auf, mit kurzen Pause. Verkürzt die Pausen, verlänger die Teilstrecken, Änder die Lagen etc. und du wirst merken, dass das Training abwechslungsreicher ist, mehr Spass macht und deutlich mehr bringt.
Wenn du dir unbedingt im Training die Sicherheit holen willst, die volle Distanz schwimmen zu können, würde ich das nur alle 3-4 Wochen machen.
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Zitat von HollyX
Dazu bin ich einfach, selbst wenn ich ganz locker 2k am Stück schwimme, danach völlig platt. Warum also zum Aufbau dieser Ausdauer die Dauermethode nicht funktionieren sollte (wo sie ja beim Rad und Laufen ebenso dazu angewendet wird), versteh ich persönlich nicht.
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Entweder du schwimmst locker oder du bist platt. Um deine Analogie fortzusetzen: Wenn du nach 8-10km platt bist, kann es kein lockerer Lauf gewesen sein. Wie oben geschrieben: Wenn du die Strecke aufteilst oder Intervalle schwimmst, hast du kurze Erholungsphasen, aber der Trainingseffekt ist trotzdem besser.
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Zitat von HollyX
In jedem Fall seh ich es auch immer als wichtiges Nebenziel an, so das pacing zu trainieren, die Monotonie, und auch das "Gaga-Gefühl", wenn man ne dreiviertel h nur Kacheln gesehen hat. Aber das ist nur mein derzeitiger Noob-Gesichtspunkt 
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Meinst du mit Pacing Wettkampftempo oder nur gleichmäßiges Tempo? Beides kann man eben mit Intervallen auf kurzen Strecken besser und mit gerigerer Ermüdung trainieren.
Matthias