Moin,
als gelernter Schwimmer hatte ich es in meinen Triathlon Anfangsjahren "nicht nötig", viel für das Schwimmen zu machen. Zweimal in der Woche - notfalls auch in der Mittagspause - zwei bis drei km am Stück haben (mir) gereicht. Meine Baustellen lagen definitiv woanders.
Meistens hat das im öffentlichen Badebetrieb gut geklappt. Aber alle paar Wochen hat es eben doch mal etwas gezickt.
Wobei das nichts damit zu tun hat, ob jemand Kraul schwimmen "kann" oder nicht. Für mich unvergessen die Pöbelei in der Hamburger Alsterschwimmhalle auf der "Tempo"bahn: Bei einer Serie 8 x 50m Beine habe ich auf jeder Bahn einen Trupp "Sport"schwimmer neu überhohlen müssen, die sich dann auch noch über das Spritzen beschwert haben, das ich bei der Beinarbeit gemacht habe. Kein Gedanke daran, dass diese Kraulhelden auf der Tempobahn vielleicht doch nicht richtig waren.
Und wenn das ganze Bad mit Rentnern und "Treibholz" "verstopft" ist, sollte IMHO der eine Herr Triathlet mal in sich gehen, und sich fragen, ob so eine Mehrheit nicht vielleicht auch Recht(e) hat, dass bei so einer (Über)füllung eine Bahn für ihn alleine vielleicht doch unangemessen ist, und was Schwimmer so über das Treiben der Götter - Entschuldigung bitte, ich meine natürlich Triathleten - im Wasser so
denken.
Obwohl Gezicke bei Licht betrachtet doch selten vorgekommen ist, hatte ich vor ca. drei Jahren die Nase voll, und bin wieder in einen Schwimmverein eingetreten. Das kann ich wirklich jedem nur empfehlen! Der einzige Grund das nicht zu tun, wäre, dass es keinen gibt.
@Alle, die mit ihren Eintrittspreisen posen: Ich zahle 17,50 EUR/Monat. Dafür habe ich jeden Wochentag die Möglichkeit 90min auf einer abgeleinten 50m Bahn mit Trainer zu trainieren.
@Godie: Könntest Du bitte noch erwähnen, welche tollen Fortschritte Du beim Schwimmen gemacht hast, seitdem da mal jemand drauf sieht, der sich mit so etwas auskennt?
Viele Grüße,
Christian