Leider wieder ein
nagelneues Beispiel für Bad Science: Sämtliche einbezogenen Studien der Meta-Analyse vernachlässigen die Covarianzen zum Kohlenhydratkonsum (vulgo: kaum jemand futtert seine Wurst ohne Brot und sein Steak ohne Beilagen). Dass (fettes) Fleisch (resp. gesättigte Fette) bei gleichzeitig kohlenhydratlastiger Ernährung ein Katastrophenszenario darstellen können, ist hinlänglich bekannt. Lässt man die KH aber weitgehend weg, so reduziert sich die Wahrscheinlichkeit für Schlaganfälle selbst bei einer Ernährung wie die der Inuit gegen Null.
Eine
alternative Studie sieht keinen Zusammenhang bei rotem Fleisch, wohl aber bei verarbeitetem Fleisch.
Interessant auch, warum man das Thema "Soft Drinks" in nahezu allen einschlägigen Studien geflissentlich ausklammert. Ausnahme:
Hier. 48% höheres Risiko einen Schlaganfall zu bekommen, wenn man gezuckerte Soft-Drinks konsumiert. Dramatisch mehr als jede Wurst, wie man den obigen beiden Studien zum Einfluss von Fleisch/Wurst entnehmen kann. Die Soft-Drink-Branche schiebt es allerdings auf das was zur Cola gefuttert wird ....