Zitat:
Zitat von docpower
Na ja.
Da ist noch gar nichts bewiesen, Studien laufen, nicht alle Tumorarten kommen in Frage.
Ausserdem ist die "Öl-Eiweiß-Diät" alles andere als Paleo, nicht wahr, Robert.
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Hallo docpower,
dein Name und deine Antwort legt nahe, dass du vom Fach bist.
Ich habe gerade diese drei Links überflogen:
Warburg-Hypothese
Otto Warburg (Biochemiker)
Johanna Budwig
Zitat:
"
Daraus hatte er 1930 die Hypothese abgeleitet, eine Störung oder Unterbrechung der Funktion der Mitochondrien in Krebszellen sei der Hauptgrund für das Wachstum von Krebs. Diese Annahme ist ein Klassiker der medizinischen Grundlagenforschung und wurde nie überzeugend widerlegt, aber auch nie bewiesen. Inzwischen (Januar 2006) hat eine Gruppe von Jenaer und Potsdamer Wissenschaftlern bei Labormäusen den Nachweis geführt, dass die Geschwindigkeit des Tumorwachstums von den Stoffwechselprozessen abhängig ist und dass diese erfolgreich beeinflusst werden können."? Hervorhebung von mir.
In den Links steht noch eine weitere Studie vom Boston College, die die Warburg-Hypothese stützt. Weitere Studien findet man auch
hier. An Warburgs Hypothese scheint also was dran zu sein.
Wie sieht deine persönliche Einschätzung aus:
- Wenn die Warburg Hypothesese stimmt, dann müsste eine ketogene Ernährung, wie sie Paleo oder die Öl-Eiweiß-Kost nach Budwig darstellt, bei bestimmten Krankheiten doch extrem empfehlenswert sein. Siehst du das auch so?
- Die Hypothese eines angesehenen Biochemikers und Nobelpreisträgers über die Entstehung von Krebs wurde fast 80 Jahre lang von der Medizin nicht überprüft. Wie kann so etwas nach deiner Meinung passieren?
lg, Scotti