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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Warum gibt es keine guten afroamerikanischen Triathleten?
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Alt 29.10.2012, 14:26   #22
pinkpoison
 
Beiträge: n/a
Triathlon ist ein Sport, der sich aus klassisch europäisch und damit "weiß" geprägten Sportarten gebildeter Sport, zu denen schwarze Menschen erst seit wenigen Jahrzehnten grundsätzlichen Zugang haben.

Dies teils aus rassistischen Gründen (Ausgrenzung in Großbritannien durch weiße Eliten, dito in USA nebst rassistischem Radikalismus insbesonder ein den Südstaaten) aber auch wirtschaftlichen Gründen. Öffentliche Schwimmbäder sind rar, kosten Eintritt, Schwimm-, Rad- und Laufclubs sind oft noch immer Weißen vorbehalten bzw. schotten sich gezielt ab.

In den jeweiligen Peer-Groups kann man als junger Schwarzer wohl auch eher mit American Football, Basketball usw. punkten. Sportarten die man nicht zwingend in einer teuren Halle (zb Eishockey) ausüben muss. Dazu kommt, dass Triathlon kaum eine finanziell lukrative Karriere für junge Schwarze auf der Suche nach Wohlstand anheim stellt. Triathlon ist ein Sport der weißen Middle- und Upperclass, in der sich vor allem Profilneurotiker und Sinnsuchende tummeln, die fehlende Wettbewerbsimpulse in ihrem Beruf im Sport ausleben und Anerkennung in ihren Peergroups suchen, die sich von finanziellen Schwanzlängenvergleichen, wie sie unter schwarzen US-Sportlern üblich sind, kaum angezogen fühlen, da sie wirtschaftlich überdurchschnittlich gut dastehen. (dazu auch interessant...).

Was die angesprochenen türkischen Lauf-Leichtathleten angeht - vor allem die weiblichen, die ja sehr erfolgreich sind: Wenn nur die Frauen so ausgezeichnet perforen, aber die Männer Mittelmaß darstellen, dann sollte man vielleicht auch mal an Doping denken - siehe die chinesischen Langstrecklerinnen Anfang der 90er unter ihrem Meisterdoper-Trainer Ma Yunren.

Warum Jamaika's Sprinter (und die aus anderen Zwergstaaten mit Insellage) so dominieren, hat (neben genetischen) wahrscheinlich auch primär pharmakologische Gründe. Ist nur ne Frage der Zeit, bis das Gesindel auffliegt. Hoffentlich.

Dass es im Schwimmsport - entgegen der allgemeinen Wahrnehmung - gar nicht mal so wenige Schwarze gäbe, nur würde man das nicht merken, weil der ständige Chlorwasserkontakt die Haut ausbleichen würde, basiert hingegen auf rassistischen Witzen, die selbstverständlich political incorrect sind ;-)
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