Zitat:
Zitat von tobi_nb
Der (finanziellen) Logik von Faris folgend, waeren es im Radsport auch nur ein paar wenige Einzeltaeter, die dopen. Denn 100.000 Eur an Dr. Ferrari koennen (und haben) nur die allerwenigsten Radprofis abgedrueckt.
Ich find diese Passage eher enttaeuschend aus dem Interview. Ein paar Schlagwoerter aus der absoluten Dopingelite des Radsports rausgehauen und mit'm Triathlon verglichen, und schon klingts plausibel, dass der Triathlonsport (wenn ueberhaupt) nur ein kleines, vereinzeltes Dopingproblem hat.
So fings im Radsport auch an.
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Ich weiß nicht, was Du stattdessen von ihm hören willst:
Vielleicht:
"Ich weiß zwar von keinem dass er dopt (auch nicht von mir), aber es kann gar nicht anders sein, als dass trotzdem alle dopen. Ich wahrscheinlich auch, wenn ich nachts schlafwandle."
Oder was?
Das Interview war ja recht kurz. Man könnte seine Argumentationskette folgendermaßen verlängern:
- Es gibt im Triathlon aus verschiedenen Gründen (u.a. fehlende "Tradition", Finanzen und Netzwerke) kein oder nur sehr vereinzelt Hardcoredoping wie im Radsport.
- Natürlich gibt es in unbekanntem Umfang "Billigdoping".
- Dieses Billigdoping bringt aber nicht viel, sonst bräuchte ja niemand das teure Hardcoredoping zu machen.
- Da es nicht viel bringt, gehen für den kleinen Vorteil wahrscheinlich nicht allzu viele das Risiko ein, erwischt zu werden, und es gibt folglich auch immer noch viele Leute, die sauber an der Spitze mitmischen können. Das sehe ich (Faris) ja auch an mir selbst. Nur kann ich's leider keinem beweisen.