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Das LA auch hier neue Maßstäbe gesetzt hat ist unstrittig. Allerdings so denke ich, ist das ja nicht neu. Wer erinnert sich noch an den Fall Tonja Harding?
Spitzensportler gerade im Profigeschäft und insbesondere da wo Geld zu verdienen ist, sind Egotisten. Man kommt sonst nicht so weit - das ist eine gesellschaftliche Spiegelung. Ich habe einigermaßen Einblick in den mittelklassigen Fußball, so bis hin Bayernliga und das Talentförderungssystem dahin. Meine Güte welche echte Arschlöcher laufen da rum! Wenn du da nicht die richtigen Freunde hast,der Stallgeruch fehlt oder sonstwas wirst du raus gebissen. Das beginnt damit, dass dir halt in den Kaderlehrgängen keiner den Ball spielt und fertig. Oder du kriegst halt mal das grobe Foul und fällst aus. Und je mehr Geld drin ist, wenn es viel geht, um Karrieren oder Träume die zu platzen drohen, dann wird's halt grob.
Oder Maccas Problem mit dem Aussi Verband. So wie ich das verstehe ist das Verhältnis nicht von Nächstenliebe geprägt. Da geht es um persönliche Eitelkeiten.
Oder die Fehde zwischen Faris/Norman und Macca das sind erste kleine Schritte, das sind Handgreflichkeiten sost nichts. Nicht mit LA zu vergleichen. Doch zeigen sie aber wie es "innen" aussieht. Freilich passiert das auch "außerhalb" weil es eben eine Spiegelung ist. Wir müssen uns mit dem Gedanken anfreunden, dass Leistungssport/Profisports etwas nicht erstrebenswertes ist. In allen Punkten. Letztlich kann daraus sogar eine Duskussion über die Ellbogengeselkschaft entstehen.
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