Zitat:
Zitat von TriVet
Wo ist da der Punktsieg?
Ich lese da die 10%-KH-Variante (very-low-carbohydrate) nur als zweiten Sieger mit diversen "Nebenwirkungen":
The very-low-carbohydrate diet produced the greatest improvements in metabolism, but with an important caveat: This diet increased participants’ cortisol levels, which can lead to insulin resistance and cardiovascular disease. The very-low-carbohydrate diet also raised C-reactive protein levels, which may also increase risk of cardiovascular disease.
Dagegn die "moderate" Diät mit 40%-KH:
"Unlike low-fat and very-low-carbohydrate diets, a low-glycemic-index diet doesn’t eliminate entire classes of food, likely making it easier to follow and more sustainable.”
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Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
Zitat:
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"Klarer Punktsieg für die ketogene Variante mit lediglich 10% KH, aber 60% Fett was den Energieumsatz angeht über die Low-Fat-Variante"
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In einer ketogenen Diät werden übrigens keineswegs "ganze Klassen von Nahrungsmitteln" ausgeschlossen - die Autoren bleiben einen Hinweis schuldig, wie sie auf diese Einschätzung kommen - und ob es das leichter oder schwerer macht eine Diät zuhalten ist eine rein subjektive Angelegenheit. Weicheier ohne Disziplin halten sowas freilich nicht ohne weiteres durch, so wie solche auch keine Intervalle auf der Bahn durchhalten. Deshalb ist aber noch lange nicht gut, auf solche zu verzichten und auch ist das längst kein Argument gegen Intervalltraining. M.E. fiel es den Forschern halt schwer ohen jegliches Zähnknirschen zuzugeben, dass ihre über Jahrzehnte so heißgeliebte Low-Fat-Diät so gnadenlos gegen Low Glycämic und Ketogenic Diet abgelost hat. Da musste dann eben das Haar in der Suppe herbeiinterpretiert werden, was die objektiven Daten halt nicht hergaben.
Was die Cortisol- und CRP-Werte anging, so waren diese auch bei der ketogenen Variante so tief im grünen Bereich, dass kein Arzt der Welt diese seinen Patienten angemahnt hätte. Das wurde leider - auch dem Zähneknirschen geschuldet? - unterschlagen.