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Alt 11.10.2012, 20:36   #11
Pascal
Szenekenner
 
Registriert seit: 09.01.2008
Beiträge: 2.055
Zitat:
Zitat von Vinoman Beitrag anzeigen
Das Problem bei der Argumentation ist mE, dass Du als Radler praktisch keine Chance hast, wenn Du das Rad nicht quasi schiebst. Was ist denn, wenn Du an jemanden in Schrittgeschwindigkeit vorbeifährst und er plötzlich eine Bewegung in deinen Weg macht. Mit Pech kann auch das noch ordentlich Bruch erzeugen und Rufen hilft bei Stöpselträgern schon mal garnicht und wenn's schlecht läuft rennen sie dir erst recht ins Rad.
Das ist ein nicht aufzulösendes Dilemma, denn Omas und Kleinkinder mit 0-4 km/h passen einfach nicht zusammen auf einen Weg mit Radfahrern mit 15-40 km/h. Hier differieren Geschwindigkeitsunterschiede um den Faktor 10. Das ist als würde auf einer Landstraße ein PKW mit 40 km/h und ein anderer mit 400 km/h unterwegs sein. Völlig unvorstellbar.

Das Problem ist nun, dass die Alternative die Straße auch für die Radfahrer zusammen mit den Kraftfahrzeugen nutzbar zu machen (Stichwort Radwegbenutzungspflicht) auf keinerlei Verständnis der Autofahrer Fraktion trifft. So ist der Radfahrer gewungen sich entweder stets mit Autofahrern anzulegen oder aber, wie im dargelegten Fall, einem nicht unbeträchtlichen Risiko für die eigene Gesundheit, aber auch die Gesundheit dritter unbeteiligter auszusetzen.
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nix
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