Der TOC-Wert wird nach dem europäischen Arzneigesetzbuch zur Beurteilung von Risiken aus Medikamenten und Lösungsmittel in Wasser herangezogen. Und damit meine ich nicht Leitungswasser sondern hochreines Wasser für pharmazeutische Einsatzzwecke (deren Grenzwert 0,5mg/l beträgt). Oft wird für die Herstellung des hochreinen Wassers ganz normales Leitungswasser genutzt. Der TOC-Wert ist nach Reinigung nur geringfügig niedriger als vor der Reinigung (meistens im 0,1mg/l Bereich).
Dass Wirkstoffverunreinigungen im Nanogramm-Bereich vorkommen können ist klar. Allerdings wird in jeden Lebensmittel und Getränk eine Wirkstoff/Lösungsmittel Verunreinigung im Nanobereich vorkommen.
Nur wenige hochpotente Wirkstoffe haben übrigens im
µg Bereich eine Wirksamkeit auf den Menschen.
Es gibt Risiken die man nicht zu 100,0% vermeiden kann (auch nicht durch den Kauf von Volvic oder Evian). Mein Anliegen ist jedoch nicht, Leitungswasser heilig zu sprechen.
