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Lustige Laufeinheit gestern. 2h lang langsam rumgeeiert, irgendwie wollte keiner schnell laufen. Na gut, mach ich halt noch ne 4,5km Endbeschleunigung. Normalerweise hab ich die immer nach Gefühl gemacht. Man läuft halt am Ende schnell.
Denkste.
Eigentlich hab ich ein gutes Tempogefühl. Auf +-2 sec/km treff ich das Tempo, wenn ich will. Vll ist der erste km mal ne Ecke zu schnell, aber dann läuft's.
Ich dreh dann halt an der Intensitätsschraube und laufe schneller. Ein bisschen mehr aua --> ein bisserl schneller.
Jetzt hatte ich gestern dummerweise ne vermessene Strecke. Das Tempo war dann klar, 6min für die 1500m Runde. Am Anfang lief es recht holprig, die Muskeln mussten ja erstmal auf "schnell" umschalten. Dann aber okay, 5:58
Aber in der zweiten Runde war ich bei Halbzeit locker 9sec zu langsam. Irgendwie wollten meine Beine das Tempo nicht halten. Immer wieder musste ich mich pushen, 10x mehr als sonst. Und trotzdem nur ne 6:03 auf der zweiten Runde.
Die dritte Runde war zwar ne 5:59, also im Soll. Aber das war nicht ansatzweise "im Fluss"
Jetzt meine Frage an die Jungs, die das öfter mal machen:
1. Ich bin die 2h ja nur locker gelaufen, nix anstrengendes. Trotzdem war die EB im Marathon-Tempo (nicht so wahnsinnig schnell) insofern schwierig, als dass ich mein Tempo kaum halten konnte. Warum?
2. Wird das mit der Zeit besser? Welche Mechanismen werden da angepasst?
3. Welchen Zweck hat das, außer "frei nach Drullse" auf die Muskelzerstörung vorzubereiten.
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