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Hallo,
mal wieder ein kleiner Zwischenbericht von mir, mittlerweile bin ich >6 Mon. krankgeschrieben. Der Unfall verändert mein Leben mehr als 25h Training pro Woche.
Die Reha war ziemlich schwach, da es kein Arbeitsunfall war durfte ich nicht in eine BG-Klinik. Die von mir besuchte Einrichtung war eher eine "Kur" denn eine konsequente Hilfe für meinen Finger. Sie gab mir jedoch seelischen Auftrieb und Bestätigung. Auch eine Art von Lebenserfahrung.
Mitte Februar war dann auch die 3. Operation, die leider nicht so erfolgreich wie anfangs angenommen war. Der Mittelfinger ist weiterhin ziemlich steif, die Hand schmerzt öfters mal und das ganze hindert doch oft. Der Morbus Sudeck ist nicht schlimmer geworden, daß ist aber schonmal sehr wichtig.
Bald werden die (mittlerweile 6 Monate regelmäßig eingenommenen) Schmerzmittel abgesetzt. Drückt mir die Daumen, dass sich die Schmerzen nicht so arg erhöhen.
Trotz Versagen meines Hausarztes ("kann Ihnen keine Krankengymnastik mehr verschreiben") komme ich dank Eigeninitiative (sprich: paralelle Arztbesuche wg. gleicher Sache) zu 1-2x Krankengymn. und Ergotherapie pro Woche. Dazu täglich etwa 10x 10 Minuten selbst üben. Nervt... gegen das Einsteifen und den Kraftverlust der Hand muss ich lebenslang trainieren/ankämpfen.
Der Unfallgegner präsentiert bei wer-kennt-wen.de sein "Geliebtes Motorrad, dass er leider kaputtgefahren hat"...
Zum Training: seit Mitte Dezember habe ich mir das Sprunggelenk vertreten. Verheilt sehr schlecht. Evtl. eine Folge des Sudeck. Habe 10 Kg zugenommen.
Aber keine Sorge: mein Motto bleibt weiterhin "nicht auf diese Weise" ...
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