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Meine praktische Erfahrung beruht auf der 11km-Strecke des Harzgebirgslaufes Wernigerode und auf der 11km-Strecke des Bergmarathons Bad Harzburg. Beides Läufe im Harz mit etwa halbe Strecke bergauf und dann den Rest bergab.
Muskulär werden da Bereiche speziell im Oberschenkel angesprochen, die sonst nicht so viel abbekommen, habe ich bei beiden Läufen gemerkt. Dafür muss man natürlich genau das trainieren, was man vorhat. Also bergab laufen. Kurzfristig lässt sich da wenig drehen.
Bei beiden Läufen geht es richtig hart bergab im Bereich von 8-10% Gefälle. Wenn man da schnell sein will, muss man sich da reinschmeißen, Oberkörper nach vorne und ab. Das ist in keinem Fall gesund für die Knochen, aber wenn man da nix verschenken will, hat man wenig Optionen.
Und wenn es Schotterwege oder Trails sind muss man höllisch aufpassen, dass man kontrolliert und sicher auftritt. Das geht natürlich nur, wenn man im ganzen Körper stabil ist und wenn man so was einfach trainiert. Würde kein Risiko eingehen, wenn man da wenig Erfahrung hat.
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