Um dir mal wieder eine direkte Antwort auf deine Frage zu geben:
Bei mir ist der Knoten nach ca. einem halben Jahr Training (2mal die Woche) beim ersten Wettkampf (1000m Vereinmeisterschaften im Becken) geplatzt.
Bin vorher eigentlich schon mein Leben lang unregelmäßig geschwommen, tw. Wettkämpfe (Schule etc.) aber nur bis zu 100m. Das ging eigentlich imemr ganz gut. Längere Strecken konnte ich aber nie durchkraulen, weil mir die Kraft und die Luft gefehlt hat.
Bin dann an der Uni in die Triathlongruppe gegangen und hab' da mittrainert. Training war techniklastig mit kurzen Intervallen, aber auch Atemserien etc.. Soweit ich mich erinnern kann, sind wir aber nie Strecken geschwommen, die länger als 400m waren und die tw. in wechselnden Lagen.
Nach ca. einem halben Jahr standen Vereinmeisterschaften an: 1000m Schwimmen im 25m Becken, immer zwei auf einer Bahn. Mein Ziel waren 20min, der Typ neben mir hatte ungefähr das gleiche Ziel....
Nach dem Startschuß ging mein Nebenmann gleich ab wie die Feuerwehr, ich hinterher, weil ich dachte, der weiß, wie schnell er schwimmt

.
Nach 200m wollte ich eigentlich aufhören, weil wirklich alles weh tat

. Hab' dann radikal Tempo rausgenommen (rausnehmen müssen).
Nach 400m hab' ich gemerkt, dass der Typ langsamer wurde und ich wieder näher kam.
Nach 600m hatte ich meinen Rhythmus gefunden, ihn überholt und konnte die letzten 400m in dem Tempo gut durchschwimmen.
Rausgekommen ist dann eine für damals geniale Zeit von 17:37.
Fazit war für mich: Bei mir haben 2mal die Woche Training gereicht, ich mußte nur einmal über einen gewissen Punkt drüberkommen. Wäre es kein Wettkampf gewesen, hätte ich mich aber nie soweit quälen können sondern nach 250m Pause gemacht. Also locker trainieren und sich ab und zu auch mal richtig quälen :-).
Matthias
Edit: Wann schwimmst du denn im Dantebad? Wollte demnächst auch wieder öfter hingehen.