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Alex Dreppec:
Faulenzergedicht
Das Buch wollt’ ich lesen. Da sinkt es ins Gras.
Pech: das taugt nicht wirklich als Kissen.
Es ist mir egal, was ich eben noch las.
Ich weiß es nicht mehr und mag’s auch nicht wissen.
Jetzt gähn’ ich genüsslich im Grüngürtelgarten,
zwischen Gänseblümchen nicke ich ein.
Hier kann man so schön auf rein gar nichts warten
und für Junikäfer die Landebahn sein.
Zwischen Halmen senkt sich der Sonnenball nieder,
zwei Ameisen suchen ihr Nachtquartier.
Na gut. Dann troll’ ich mich auch mal wieder.
Bis morgen. Dann liege ich wieder hier.
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Das Leben ist ein Zeichnen ohne die Korrekturmöglichkeiten des Radiergummis.
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